TSG Kammerbachs Fußballerinnen wollen nach ihrem Abstieg in der Gruppenliga vorn mitspielen

Mit starkem Kader in die Saison

Neuzugänge der TSG Kammerbach: Von links Hanna Wieber, Johanna Platzner, Trainer Karl-Martin Weinzierl, Franziska Grede und Laura Eckert. Es fehlen Catharina Hennemuth, Celine Schmidt, Lea Hinske, Maja Kretschmar und Denise Jahnert. Foto: per

Kammerbach. Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Jahn Calden II starten die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach am Samstag um 17 Uhr in die neue Saison.

„Als Verbandsliga-Absteiger bist du automatisch der Favorit, den jeder schlagen will“, sagt Trainer Karl-Martin Weinzierl und sieht eine schwere Saison auf seine Mannschaft zukommen. Zudem kam ihm nicht gelegen, dass die Vorbereitung nicht so lief, wie er sich das vorgestellt hatte. „Da waren zum einen die Ferien und zum anderen Veranstaltungen wie das Open Flair in Eschwege oder das Erntedankfest in Bad Sooden-Allendorf, die dazu geführt haben, dass ich nur sehr selten alle Spielerinnen im Training hatte“, sagt er. „Allerdings haben diejenigen, die da waren, auch sehr intensiv gearbeitet“, schränkt Weinzierl seine Kritik ein.

Mit Hennemuth im Tor

Und dies sah man auch am vergangenen Samstag im Pokal-Halbfinale gegen Verbandsliga-Aufsteiger Wilhelmshöhe, dass die TSG in der Verlängerung mit 4:2 für sich entschied. „Die Mädels haben 120 Minuten Vollgas gegeben und gezeigt, dass sie zumindest konditionell voll auf der Höhe sind“, so der Coach.

Trotz des Abstiegs hat sich die personelle Situation bei den Kammerbacherinnen sogar noch verbessert. Abgänge gibt es keine zu beklagen. Lediglich Torfrau Helen Dückerhoff wird nach ihrem Umzug nach Westfalen nur noch sporadisch spielen können. Für sie wird Saskia Wollenhaupt zwischen die Pfosten rücken. Mit Catharina Hennemuth ist eine erfahrene Spielerin zurückgekehrt, die bei der TSG ausgebildet wurde und vor einigen Jahren auch schon im Frauenbereich dort gespielt hatte. „Catharina kann sowohl im Mittelfeld als auch im Sturm eingesetzt werden und wird eine Verstärkung sein“, sagt Weinzierl.

Neben Hennemuth ergänzen gleich acht ehemalige B-Jugendspielerinnen den TSG Kader: Torhüterin Hanna Wieber, Franziska Grede, Johanna Plattner, Laura Eckert, Celine Schmidt, Lea Hinske, Maja Kretschmar und Denise Jahnert. Wer von ihnen den Sprung in die Stammelf schafft, ist noch offen. „Eine Chance haben sie alle“, sagt Weinzierl. Als Saisonziel hat der TSG-Trainer einen Platz unter den ersten Drei ausgegeben. Titelfavoriten gibt es für ihn gleich mehrere. „Dazu zählen Zierenberg II, Landau, der KSV Hessen II und eventuell auch die Caldenerinnen, die immer eine Wundertüte sind.“ Außenseiterchancen schreibt Weinziel aber auch dem Team aus Edermünde zu, das personell stark aufgerüstet worden sei. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir am Ende Zweiter werden und in die Relegation kommen“, sagt er. Diese Spiele sind für ihn immer etwas ganz Besonderes. Und da es für Weinzierl selbst wohl die letzte Saison in Kammerbach ist („nach zehn Jahren wird es Zeit für etwas Neues“), wäre das ein perfekter Abschluss für ihn. (per)

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