Hessenpokal: Großenenglis scheidet nach 1:7 aus – Ehrentor durch Pospich

Straube zu stark für Viktoria

Zum wegschauen: Julia Faupel (re., hier gegen Lea Hartmann) und Viktoria Großenenglis waren im Pokal klar unterlegen. Foto: Hahn

Großenenglis. Aus für den TuS Viktoria Großenenglis im Fußball-Hessenpokal: Regionalligist Eintracht Wetzlar war mindestens eine Nummer zu groß für die Gastgeberinnen, die mit 1:7 (0:3) unterlagen.

Von Beginn an bewies Wetzlar Klasse und setzte die Viktoria mächtig unter Druck. Immerhin überstand Großenenglis 20 Minuten schadlos. Doch mit dem 0:1, dem ein Foulspiel der überragenden Johanna Straube an Rückhalt Jana Mrosek vorausging, brach der Bann. „Das Tor hätte nicht gegeben werden dürfen“, ärgerte sich TuS-Trainer Manuel Mrosek über den nicht immer überzeugenden Unparteiischen Henge.

Erst danach setzten die Kickerinnen des TuS nach und zeigten im Spielaufbau die ein oder andere gelungene Situation, ohne jedoch Gästetorhüterin Janina Beffart in Gefahr zu bringen. Besser machte es der Regionalligist. Erneut war es Johanna Straube, die zum 2:0 für die Eintracht abstaubte (31.). Nur drei Minuten später erhöhte die gleiche Spielerin mit einem sehenswerten Treffer aus halbrechter Position auf 3:0 (34.).

Den Start in die zweite Halbzeit verschlief die Viktoria. Dadurch kassierte das Mrosek-Team das vierte Tor: Alica Kanbach staubte nach Fehler von Torhüterin Mrosek ab (46.). Nach einem umstrittenen Strafstoß erhöhte Straube mit ihrem vierten Treffer auf 5:0 (57.). Sechs Minuten später war es die wieselflinke Jaqueline Klippert, die mit tollem tollen Schuss zum 6:0 traf. Im Anschluss daran jubelten die Fans der Viktoria, weil Johanna Pospich einen Fehler der Eintracht-Torhüterin zum Ehrentreffer nutzte (64.). Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Julia Christ (69.).

„Für uns war es eine gute Trainingseinheit. Man merkte deutlich, dass in der vergangenen Woche acht Spielerinnen wegen Krankheit nicht trainieren konnten und mit Nadine Mündel und Thalea Reitz zwei kurzfristig ausfielen“, sagte TuS-Trainer Manuel Mrosek.

Von Uwe Verch

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