Frauenfußball-Hessenliga: Nach Auftaktniederlage muss Anraff in Rüsselsheim ran

Den Tabellendritten ärgern

Schön umspielt: Die Anrafferin Daniela Sporleder (rechts) schoss 2013 zwei Tore gegen Rüsselsheim – darüber würde sich die Ey-Elf am Samstag freuen. Foto: üs/nh

Anraff. Auf geht’s zum dritten Versuch: Wenn der SV Anraff auf Opel Rüsselsheim trifft, dann ist es der dritte Versuch, das Spiel in der Fußball-Hessenliga der Frauen auszutragen.

Anfang September wurde das Spiel aufgrund eines Gewitters zum Unmut des SVA abgebrochen, im November wurde es wegen des nasskalten Wetters im Vorfeld abgesagt. Nun folgt am Samstag ab 16 Uhr der nächste Versuch.

Die Vorzeichen vor dem Spiel sind unterschiedlich: Während Anraff zum Restrundenstart mit 0:1 gegen das ehemalige Schlusslicht Pfungstadt verlor, holte sich der Tabellendritte beim 5:0 über Wetzlar II viel Selbstvertrauen. „So etwas passiert. Nun müssen wir erst einmal wieder tief durchatmen“, sagt SV-Trainer Gisbert Ey. Der weiß „Rüsselsheim wird deshalb sicherlich mit breiter Brust antreten, dennoch dürfen wir nicht in Panik verfallen“.

Auf Stärken besinnen

Er fordert von seinen Frauen, sich wieder auf ihre Stärken zu besinnen und immer wieder hinter dem Ball zu stehen. „Wir müssen defensiv gut verteidigen und dann den ein oder anderen Angriff starten. Der Sturm hat noch etwas gutzumachen“, nimmt Ey seine Offensive in die Pflicht. Die soll nicht mehr so zaghaft wie vor Wochenfrist agieren.

Auch wenn Rüsselsheim oben mitspielt, ist Ey nicht bange und motiviert seine Spielerinnen zusätzlich. „Wir dürfen uns nicht blenden lassen – man kann überall auch ein Ausrufezeichen setzen.“

Motivation dürften die Ereignisse vom September geben, denn mit dem damaligen Abbruch waren die Anrafferinnen alles andere als einverstanden, zumal sie beim 1:1 drauf und dran waren, den Favoriten mächtig zu ärgern. (co/red)

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