TSG Fürstenhagens Fußballerinnen feiern ausgelassen den Aufstieg in die Gruppenliga

Teamgeist, Tore und Titel

Nur strahlende Gesichter: Einen Traum erfüllten sich TSG Fürstenhagens Fußballerinnen und ihr Trainer Alexander Schramm und steigen als Meister der Kreisoberliga in die Gruppenliga auf. Foto: eki

Fürstenhagen. Punkte auf dem Rasen wurden zum Saisonabschluss nicht mehr vergeben, doch dies tat der Riesenfreude des TSG Fürstenhagen keinen Abbruch. Überschwänglich und ausgelassen feierten die Fußballerinnen ihren Kreisoberliga-Titelgewinn im Lossetalstadion.

Als Ersatz für den nicht angetretenen Punktspielgegner TSG Wilhelmshöhe II musste Fürstenhagens Männerteam als Testspielgegner des Meisterteams aushelfen und nach reichlich Gaudi und Treffern auf beiden Seiten floss dann der Sekt und Gerstensaft in Strömen.

TSG-Trainer Alexander Schramm musste bei der Verkostung von oben gleich mehrmals dran glauben, seine dann triefend nasse Sportbekleidung war ihm aber piepegal. „Endlich haben wir es geschafft. Wir hätten die entscheidenden Punkte zwar lieber auf dem Rasen gewonnen, doch auch so ist das ein wünderschöner Titelgewinn“.

Derweil hatten seine Spielerinnen schon eine Raupe auf dem Rasen gebildet und robbten gemeinsam auf Knien der Meisterschale hinterher. Auch in der Stunde des großen Glücks war Einigkeit beim Champion angesagt. Ausgerechnet Anna-Lena Volkhard, mit 16 Jahren die Jüngste im Team, brachte es auf den Punkt: „Wir waren nicht nur in unseren Spielen auf dem Rasen eine Mannschaft und eine Einheit, dies waren wir bei vielen anderen gemeinsamen Aktivitäten auch.

Und der Teamgeist des TSG versetzte in der nun abgelaufenen Saison Berge. „Unsere Siege gegen Rhoden und Seigertshausen nach jeweiligen Rückständen waren einfach nur toll“, erinnert sich Torjägerin Sarah Kupfer. Und natürlich ist das grandiose 11:0 gegen Antrefftal mit acht eigenen Treffern noch im Kopf.

Gleich 50 Tore erzielte sie in der Punkterunde, doch der Star beim Meister war immer die Mannschaft. „Nach dem knapp verpassten Titel vor einem Jahr ist alles noch mehr gewachsen und hat sich gefestigt. Meine Spielerinnen haben sich stets als geschlossenes Team präsentiert. So geschlossen war über die gesamte Saison kein Gegner“, sagt der Trainer. (eki)

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