Fußball-Verbandsliga Frauen: Kammerbach erwartet am Samstag TuS Großenenglis / Gäste mit weißer Weste

TSG trifft auf den heimlichen Spitzenreiter

Ungleiches Duell: Die TSG Kammerbach um Katharina Axt (li.) erwartet am Samstag den TuS Großenenglis. Foto: per

Kammerbach. Gegen den Tabellenzweiten TuS Großenenglis stehen die Verbandsliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach vor einer hohen Hürde (Anpfiff im Kammerbacher Seehof-Stadion: Samstag, 16 Uhr).

Mit bislang fünf Siegen aus fünf Spielen sind die Gäste der heimliche Tabellenführer. Immerhin hat der aktuelle Spitzenreiter Lollar nur einen Punkt mehr auf dem Konto, dafür aber schon zwei Spiele mehr ausgetragen. Und das direkte Duell beider Teams hat Großenenglis Mitte September klar mit 6:1 gewonnen.

„Gegen einen solchen Gegner kann man eigentlich nicht viel falsch machen“, sieht TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl Großenenglis als „optimalen Aufbaugegner“ für seine zuletzt enttäuschende Elf. „Da rechnet niemand mit etwas, wir haben also nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“, so Weinzierl.

Favorit auf Titel und Aufstieg

Was Großenenglis besonders auszeichnet, ist für den TSG-Coach die große Zahl an hervorragenden Individualistinnen. „Für mich ist das ganz klar der Topfavorit auf den Titel und den Aufstieg“, sagt er. Wenn überhaupt, dann habe sein Team eine klitzekleine Außenseiterchance. „Und die auch nur, weil wir zuhause spielen und nur dann, wenn alle Spielerinnen ihr gesamtes Leistungsvermögen abrufen.“

Personell sieht es für die Kammerbacherinnen deutlich besser aus als zuletzt beim 0:7-Debakel in Gläserzell. Sowohl Torfrau Helen Dückerhoff als auch Tanja Schüler und Hanna Sennhenn sind wieder dabei. Verzichten muss Weinzierl dagegen auf das Mitwirken der privat verhinderten Katharina Dilling und Alisia Schäfer.

„Auch wenn wir bei einer Niederlage durchaus auf einen Abstiegsplatz abrutschen könnten und die Punkte daher gut gebrauchen könnten, sehe ich die Sache realistisch und rechne uns eigentlich keine Chance aus“, sagt Weinzierl. Ihm komme es lediglich darauf an, dass sich sein Team „gut und teuer“ verkauft. „Die Spiele, die wir unbedingt gewinnen müssen, kommen dann in den nächsten Wochen.“ (per)

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