Frauenfußball: TSG sichert sich den Kreispokal / 2:1 im Endspiel über Reichensachsen

Tripple-Sieg für Kammerbach

Karl-Martin

Reichensachsen/ Kammerbach. Mit einem knappen 2:1 (0:1)-Finalerfolg beim Kreisoberligisten SV Reichensachsen haben sich die Verbandsliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach am Mittwochabend den Kreispokal gesichert. Damit hat das Team von Trainer Karl-Martin Weinzierl nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft und dem Gruppenliga-Titel das Tripple perfekt gemacht.

Wie erwartet, bestimmten die Kammerbacherinnen gegen das zwei Klassen tiefer spielende Team aus Reichensachsen von Beginn an das Geschehen und erarbeitete sich eine ganze Reihe von Torgelegenheiten. Diese wurden jedoch allesamt mehr oder weniger leichtfertig vergeben. „Vor dem gegnerischen Tor hat uns einfach die nötige Konzentration gefehlt, was sicher auch damit zu tun hatte, dass meine Mannschaft den Gegner ein wenig unterschätzt hat“, befand Weinzierl.

Gegentor vor der Pause

Und das hatte Folgen: Als Corinna Sander, die für Helen Dückerhoff das Kammerbacher Tor hütete, kurz vor dem Pausenpfiff nach einer Unachtsamkeit ihrer Vorderleute nur durch ein Foul die Situation klären konnte, nutzte Sarah Ludwig den fälligen Strafstoß zur überraschenden Führungen der Gastgeberinnen.

Die anschließende Kabinenpredigt von Weinzierl zeigte dann aber Wirkung. Sein Team entwickelte nun noch mehr Zug zum gegnerischen Tor und kam nach einer tollen Einzelaktion und einem ebenso sehenswerten 16m-Flachschuss von Katharina Axt zum Ausgleich (60.). Und eine Viertelstunde vor Spielschluss war es dann Mannschaftsführerin Lucia Langefeld, die den schönsten Spielzug der gesamten Partie mit dem verdienten Siegtreffer krönte.

Tore: 1:0 Ludwig (45./FE), 1:1 Axt (60.), 1:2 Langefeld (75.).

In der Liga nach Friedensdorf

Nach dem Pflichtsieg im Pokal wollen die Kammerbacherinnen am Samstag in der Punktserie nachlegen. Mit einem Erfolg beim Vorletzten FSV Friedensdorf würde sich der Aufsteiger mit dann zehn Punkten aus sechs Spielen vorerst im gesicherten Tabellen-Mittelfeld festsetzen.

„Das Pokalfinale habe ich auch zum Testen genutzt und personell viel ausprobiert“, sagt Karl-Martin Weinzierl. Als Erkenntnis habe er mitgenommen, dass er ganz ohne seine erfahrenen Spielerinnen noch nicht auskommt. Umso besser daher, dass er in Friedensdorf außer den Langzeitverletzten keine Ausfälle zu beklagen hat. „Bislang haben wir in dieser Saison, zumindest von den Ergebnissen her, auswärts kläglich versagt“, meint der Coach. Und auch wenn man die Friedensdörferinnen keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen dürfe, solle dort endlich der erste Auswärts-Dreier eingefahren werden. (per) Foto: per/nh

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