Hessenliga: Trost sendet ein Zeichen

Großenenglis baut auf Stürmerin im Tor – Defensive ohne Stemmler

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Braucht jetzt Handschuhe: Sophie Trost, (hier links vor der Neu-Isenburgerin Astrid Küster am Ball) rückt bei Viktoria Großenenglis vom Sturm ins Tor.

Großenenglis. Schwierige Aufgabe zum Auftakt: Im ersten Hessenliga-Heimspiel des Jahres treffen die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis auf den starken Aufsteiger Eintracht Lollar (Sa. 16 Uhr).

„Die absolute Überraschungsmannschaft der Saison. Sie haben die Euphorie als Neuling genutzt und werden mit viel Selbstvertrauen anreisen“, sagt der neue Viktoria-Trainer Daniel Döring mit gehörigem Respekt über den Tabellenvierten (23 Punkte).

Trotzdem soll die mit erst zwei Siegen magere Heimbilanz aufpoliert und das Polster auf die Abstiegsplätze vergrößert werden. Und das trotz der zu erwartenden schwierigen Platzbedingungen vorzugsweise mit viel Ballbesitz und flachen Pässen gegen die kunstrasenerprobten Mittelhessinnen. Dass es im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf Einzelschicksale, sondern der Teamgedanke über allem steht, verkörpert bei der Viktoria derzeit niemand besser als Sophie Trost. Die Stürmerin hat sich nach einem Gespräch mit Döring bereit erklärt, die verwaiste Torhüterposition zu übernehmen.

„Ich bin stolz auf sie, wie sie sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Das sollte für alle ein Zeichen sein, sich daran ein Beispiel zu nehmen“, lobt der Coach die Einstellung der Offensivkraft. Deren Platz im Sturm machen Nadine Raue, Nina Dietrich und Johanna Pospich unter sich aus.

Auch die Abwehr des Tabellenachten muss umgebaut werden. Julia Stemmler fehlt zwei Wochen urlaubsbedingt. Ein herber Verlust für die TuS-Defensive, die es nun mit den gefährlichen Gäste-Akteurinnen Johanna Straube (9 Tore) und Julia Wieczorek (7) zu tun bekommt. Die beide beim 4:0 im Hinspiel erfolgreich waren. Allerdings kein Grund zur Beunruhigung für Trost. „Ich habe mit unserem Torwarttrainer gut gearbeitet und bin zuversichtlich, dass ich mein Team gut zwischen den Pfosten unterstützen werde“, sagt die 19-Jährige. Auch wenn sie aus ihrem Herzen keine Mördergrube macht und lieber in Zukunft wieder stürmen würde. (fsx)

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