Duell der Siegreichen in der Regionalliga

TSV Jahn Calden erwartet den 1. FC Nürnberg

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Steht Calden wieder zur Verfügung: Fabienne Schlieper wird gegen den 1. FC Nürnberg wieder spielen. Calden hofft, die Siegesserie fortschreiben zu können. 

Calden. Eine Art Spitzenspiel ist das Heimspiel des Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden am Sonntag auf dem Kaiserplatz gegen den 1. FC Nürnberg.

Beide Mannschaften sind erfolgreich mit zwei Siegen in die noch junge Saison gestartet.

Die Jahnerinnen ließen dem 3:2-Heimsieg über Eintracht Frankfurt auch ohne drei Stammspielerinnen einen 3:1-Sieg bei Wacker München folgen, während dem Club zwei 1:0-Erfolge in Hegau und zu Hause gegen Sindelfingen zur optimalen Punktausbeute reichten.

Jahn-Trainer Wolfgang Berndt warnt hingegen vor einer allzu großen Euphorie: „Wir müssen aufpassen und uns alles erarbeiten. Es geht zunächst darum, so viel wie möglich zu punkten, um frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern.“ Zweimal drei Tore in den ersten beiden Spielen lassen darauf hoffen, dass beim FCN die Null nicht mehr stehen wird.

Der Fünfte der Vorsaison hat sich bei sechs Zu- und sechs Abgängen, davon vier Spielerinnen aus der eigenen Jugend, die den Altersschnitt auf 20 Jahre gesenkt haben. Zweit- und sogar Erstligaerfahrung bringt Rückkehrerin Nicole Munzert aus ihrer Zeit beim MSV Duisburg und bei Bayer 04 Leverkusen mit.

Gegen diesen defensivstarken Gegner spielten die Jahnerinnen in der Vorsaison auf eigenem Platz 2:2 und verloren auswärts deutlich mit 1:5. Das soll diesmal besser werden. Die Nordhessinnen gehen jedenfalls mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie. Besonders der Sieg in München ist angesichts der schwierigen Personallage hoch zu bewerten und spricht für die Stärke des Kaders.

Mit der Rückkehr von Fabienne Schlieper und Franziska Tux, deren Verletzung aus dem letzten Spiel nicht so schlimm wie befürchtet war, erhält die Jahn-Defensive Verstärkung.

Zur Offensive ist mit Nora Haas kurzfristig noch eine neue Spielerin, die zuletzt für den SV Hövelhof in der Landesliga Westfalen gespielt hat, hinzugestoßen. „Sie soll zunächst für die Zweite spielen, ist aber auch für uns eine Alternative“, freut sich Trainer Berndt über weiteren personellen Zuwachs für seinen Kader. 

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