Frauenfußball: Regionalligist Calden bestreitet Hessenpokal-Halbfinale in Frankfurt

Über Frankfurt ins Finale

Wiedersehen: Im Ligaspiel trennten sich Calden und Frankfurt 2:2. Beim Pokalspiel am Donnerstag hofft Arlene Rühmer (am Ball) auf einen Sieg. Foto: zhj

Calden. Über Eintracht Frankfurt will der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden am morgigen Himmelfahrtstag um 13 Uhr das Endspiel um den Hessenpokal erreichen, das am 19. Juni wieder in Frankfurt stattfindet. Dort würden die Caldenerinnen auf der Anlage des SV Blau-Gelb Frankfurt auf den Sieger des Verbandsligazweiten TSG Neu-Isenburg gegen den Hessenligisten TSV Zierenberg treffen.

Es wäre ein nordhessisches Duell in der südhessischen Metropole, sowie die Aussicht auf den fünften Hessenpokalsieg und den damit verbundenen Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Zunächst steht aber noch einmal das Halbfinale beim Ligakonkurrenten an. Für Jahn-Trainer Engin Keskin hat das Spiel bei der Eintracht gegenüber den noch zwei anstehenden Ligaspielen Priorität: „Das ist ein ganz wichtiges Erfolg für uns. Allerdings wird die Aufgabe in Frankfurt alles andere als einfach, da die Eintracht nach dem feststehenden Abstieg auch besonders motiviert sein wird.“

Das Spiel wird voraussichtlich auf Kunstrasen ausgetragen. Für Keskin ist das aber nicht unbedingt ein Nachteil, zumal seine Elf über die größere Substanz verfügt. Beide Mannschaften kassierten am Wochenende jeweils 2:3-Heimniederlagen. Der Tabellenletzte unterlag dem Achten Wacker München und der Vierte kassierte eine vermeidbare Niederlage gegen den bereits feststehenden Zweitligaaufsteiger Sand II.

Mut macht den Jahnerinnen, dass sie gegen diese Spitzenmannschaft ein gleichwertiger Gegner waren, aber ihre Chancenverwertung nicht optimal war. Beide Mannschaften kennen sich nicht nur aus den Ligaspielen, sondern auch aus den Pokalwettbewerben, in denen Jahnerinnen meistens als Siegerinnen hervorgingen. Besonders gute Erinnerungen hat Calden an das letzte Spiel bei der Eintracht, als in der Hinrunde ein souveräner 5:1-Erfolg gelang. Dagegen gab es im ersten Heimspiel nach der Winterpause nur ein 2:2-Remis.

Voraussichtlich wird Keskin auf den Kader des letzten Spiels zurückgreifen können. Vielleicht kehrt auch Abwehrspielerin Marlene Schneider wieder in den Kader zurück. Das Halbfinale hat der Regionalligist mit einem souveränen 9:1-Sieg beim Verbandsligisten Großenenglis und mit einem kampflosen 3:0-Heimsieg über den Ligakonkurrenten Rüsselsheim erreicht. (zmw)

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