Favorit TSV Jahn Calden zu stark für Kammerbacher Fußballerinnen beim Faschings-Hallenturnier

TSG ungeschlagen auf Platz drei

Bad Sooden-Allendorf. Platz drei und Platz vier – so lautet aus Sicht der Fußballerinnen der TSG Kammerbach die durchaus erfreuliche Bilanz beim eigenen Hallenturnier für Frauenmannschaften.

„Das war echte Werbung für den Hallenfußball“, freute sich TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl, der das in der Eilse-Sporthalle ausgetragene Faschingsturnier auch in diesem Jahr wieder zusammen mit Wenke Eckert organisiert hatte. „Alle haben sich sehr bemüht, technisch guten und vor allem fairen Sport zu präsentieren und sind sehr respektvoll miteinander umgegangen“, lobte er.

Insgesamt neun Mannschaften waren im Modus „Jeder gegen Jeden“ angetreten, um ihren Meister zu ermitteln. Den Auftakt machte dabei die Partie der beiden TSG-Vertretungen, wobei auf der einen Seite die erste Mannschaft stand, auf der anderen eine Kombination aus B-Mädchen und Senioren-Spielerinnen (unter anderem Wenke Eckert im Tor).

Und die Außenseiterinnen machten der Weinzierl-Truppe das Leben unerwartet schwer. Zwar trug diese durch ein Tor von Lucia Langefeld den Sieg davon, doch die zweite Mannschaft zeigte die größere Geschlossenheit und den größeren Einsatzwillen und hätte dem Favoriten mit etwas Glück auch gut und gerne ein Schnippchen schlagen können.

Mit dem Turniersieg hatten am Ende jedoch beide TSG-Vertretungen nichts zu tun. Den sicherte sich wie erwartet Regionalligist TSV Jahn Calden, der es bei sieben Siegen und einem Remis auf 22 Punkte und 24:1 Tore brachte. „Immerhin können wir uns rühmen, den Caldenerinnen die einzigen Punkte geklaut zu haben“, freute sich TSG-Coach Weinzierl über das 0:0 seiner ersten Mannschaft gegen den Regionalligisten.

Mit 15 Punkten und damit deutlichem Abstand hinter Calden auf Platz zwei landete das Kasseler Team von Dynamo Windrad, das es auf vier Siege, drei Unentschieden (zwei davon gegen die Kammerbacher Teams) und eine Niederlage (0:4 gegen Calden) brachte.

Obwohl die erste Mannschaft des Veranstalters das Turnier ungeschlagen beendete, blieb ihr „nur“ der dritte Platz. „Unser Manko ist, dass wir in der Halle zu wenige Tore schießen“, meinte Karl-Martin Weinzierl. Bester Beleg dafür waren die sechs torlosen Unentschieden seines Teams. Diese waren jedoch gleichzeitig ein Beleg für die Qualität der Verteidigung und von Torfrau Helen Dückerhoff, die nach nur einem Gegentor völlig zurecht als beste Torfrau ausgezeichnet wurde.

Als beste Spielerinnen geehrt wurden Laura Eckert (TSG Kammerbach II) und Sharon Braun (Jahn Calden), beste Torschützin war Jaqueline Künzel (Jahn Calden) mit neun Treffern. (per)

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