Regionalpokal-Finale: Großenenglis vergibt zu viele Chancen

TuS wehrt sich tapfer

Hatteim Finale die Großenengliser Führung auf dem Fuß: Rojin Balica. Foto: Kasiewicz

Landau. Im Finale des Frauenfußball-Regionalpokals setzte sich der Tabellenzweite der Hessenliga, der TSV Zierenberg, mit 2:0 (0:0) gegen den TuS Viktoria Großenenglis durch. Die Viktoria nimmt als Endspielteilnehmer aber auch am Hessenpokal teil.

Der Verbandsliga-Tabellenführer stellte in der Anfangsphase sogar das bessere Team. Ehe der TSV erstmals gefährlich vor dem Großenengliser Tor erschien, hatten die Mrosek-Schützlinge drei Großchancen. Julia Faupel (3.), Rojin Balica (12.) und nochmals Balica, die eine Vorlage von Anna-Lena Wagner nicht verwerten konnte (14.), vergaben allerdings ihre Möglichkeiten. „Da fehlte uns die Cleverness“, ärgerte sich Trainer Manuel Mrosek.

In der Folge hatte der Hessenligist gute Torchancen, scheiterte aber an Nadine Mündel. Zuerst klärte diese vor Julia Kanngieser (15.) und eine Minute später fischte sie einen Freistoß von Natascha Rudat aus dem Winkel. In der Folge gab es einen offenen Schlagabtausch. Zuerst scheiterten die TSV-Akteurinnen Natscha Rudat (20.) und Julia Kanngieser (27.). Schließlich hatte noch Tina Rosek Pech: Ihr Freistoß strich knapp übers Tor.

Nach dem Wechsel hatte Isabelle Zimmer die Führung für den TuS auf dem Fuß. Ihre Direktabnahme verfehlte knapp das Gehäuse. Danach folgte wieder ein offener Schlagabtausch - mit den besseren Möglichkeiten für den TSV. So scheiterten Katharina Zech (50., 58.) und Natascha Rudat, die mit einem Weitschuss die Latte getroffen hatte (75.). Schließlich erlöste Franziska Heldt den Favoriten mit der verdienten Führung (80.).

Für die Entscheidung sorgte Katharina Zech, nachdem die Großenengliser Abwehr unsortiert war, mit dem 2:0-Endstand (86.). „Mit der Niederlage kann ich leben. Ich muss meine Mannschaft loben, weil sie es dem Hessenligisten schwer gemacht hat, zum Sieg zu kommen“, war TuS-Trainer Mrosek mit seinen Spielerinnen durchaus zufrieden. • TuS: Mündel – Stemmler, Wanner, Adler, Giehl – Jäger (46. Zimmer, 75. Trost), Faupel, Balica, Rosek – Pospich Wagner.

Von Uwe Verch

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