Frauenfußball Verbandsliga: TSG Kammerbach beim Tabellenzweiten Großenenglis

Weinzierl-Elf droht Ungemach

Kammerbach. Nach zwei Heimsiegen in Folge und dem Verlassen der Abstiegsränge stehen die Verbandsliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach diesmal vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Das junge Team von Trainer Karl-Martin Weinzierl muss am Samstag beim TuS Großenenglis ran. Der Titelaspirant hatte schon das Hinspiel in Kammerbach mit 5:1 für sich entschied (Anpfiff in Borken: 17 Uhr).

„Nachdem wir in den vergangenen Wochen sehr unter Druck standen, weil wir dringend gewinnen mussten, und diesem Druck glücklicherweise auch standgehalten haben, können wir morgen endlich mal wieder völlig befreit aufspielen“, sagt Weinzierl. „Schließlich erwartet niemand von uns, dass wir in Großenenglis auch nur einen Punkt holen.“ Es sei vielmehr eines dieser Spiele, in denen seine Mannschaft lernen könne. „Wenn wir allerdings einen sehr guten Tag erwischen und uns der Gegner ein bisschen unterschätzt, dann können wir ihn sicher auch ein bisschen ärgern“, so Weinzierl, der keineswegs die Reise antreten wolle, „um die Punkte einfach so wegzuschenken“.

Personell muss der TSG-Coach wieder einige Abstriche machen. Definitiv verzichten muss er auf Lucia Langefeld und seine beiden starken Neuzugänge Laureen Deckenbach und Marie-Luise Ludwig, die allesamt zum wiederholten Mal privat verhindert sind. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz der angeschlagenen Hanna Sennhenn. Mit von der Partie ist dafür aber wieder Marie Umbach.

„Dieses Spiel sollten wir genießen und das Beste daraus machen“, freut sich Karl-Martin Weinzierl auf Großenenglis. Und das ist nur allzu verständlich, geht es danach doch in den letzten drei Saisonspielen wieder darum, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. „Es ist schon ziemlich traurig, dass von zwölf Teams vier absteigen müssen“, sagt der TSG-Coach. Er sei jedoch nach wie vor guter Dinge, dass seine Mannschaft am Ende nicht zu dem Abstiegs-Quartett zählen wird. (per)

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