Hessenliga: Faupel kehrt bei Viktoria zurück – Marburg kommt

Weiße Weste wahren

Schmerzlich vermisst: Viktoria-Flügelspielerin Julia Faupel (r.) ist zurück auf dem Rasen. Hier ist sie mit Gläserzell-Spielerin Daria Wypart zu sehen. Foto: Hahn

Borken. Ein lauer Sommerkick droht, wenn am vorletzten Spieltag der Frauenfußball-Hessenligasaison mit Viktoria Großenenglis (8.) und SG BF Marburg (6.) zwei Teams aufeinandertreffen, für die es in der Tabelle eigentlich um nichts mehr geht (Sa. 17 Uhr). Eigentlich, denn Viktoria-Trainer Manuel Mrosek denkt nicht daran, das Spiel gegen die Mittelhessinnen einfach abzuschenken: „Bei uns hat Marburg in meiner Amtszeit noch nie gewonnen. Das soll so auch bleiben.“

Dementsprechend fordert der Viktoria-Coach noch einmal einen Sieg von seinen Schützlingen, die auch noch die klare 1:5-Pleite im Hinspiel im Hinterkopf haben dürften. Die Borkenerinnen werden wohl wieder offensiver agieren als in der Vorwoche bei Opel Rüsselsheim. Dort wurde vor allem das Tempo von Flügelspielerin Julia Faupel schmerzlich vermisst. Die aber zur Freude von Mrosek nun wieder bereitsteht: „Sie wird ins Team rücken. Mit ihrer Schnelligkeit und Erfahrung ist sie sehr wichtig für uns.“

Nicht mit dabei sein kann die immer noch gesperrte Torfrau Nadine Mündel, die abermals von Lisa Maria Kaiser ersetzt wird. Sonst wird es wohl keine weiteren Veränderungen in der Stammformation geben, denn das Team ist intakt. „Die Stimmung war super im Training unter der Woche. Man hat die Gelöstheit nach dem erfolgreichen Klassenerhalt gespürt“, hofft der Viktoria-Trainer darauf, dass der Spaß und die Spielfreude mit in die Partie genommen werden und die drei Punkte zu Hause bleiben.

Was gegen die Gäste alles andere als einfach werden sollte, denn die Marburgerinnen kommen mit dem Rückenwind aus vier Erfolgen in Serie nach Großenenglis. Besonders auffällig ist, dass die ehemals abstiegsgefährdete SG mit nur 25 Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Liga stellt. Und nach dem 7:0-Heimerfolg gegen Bornheim zuletzt sogar das Toreschießen für sich entdeckt hat.

Dabei trumpfte vor allen Dingen Janina Hutera mit vier Treffern auf, die gemeinsam mit Theresa Goy ein gefährliches Angriffsduo bildet. Die Viktoria-Abwehr um Kapitänin Jennifer Käßner kann sich also morgen schon auf ein hartes Stück Arbeit einstellen. (fsx)

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