Frauenfußball: Hessenligist Calden bestreitet DFB-Pokalspiel gegen Erstligist Bremen – Anstoß: Sonntag, 14 Uhr

Werder spielt am Kaiserplatz

Rückkehrerin: Nach ihrem Gastspiel beim Bundesligisten Leverkusen trägt Jil Ludwig (links) wieder das Caldener Trikot und soll. Gegen Werder Bremen soll sie eine der Stützen ihrer Mannschaft sein. Archiv-Foto: zhj

Calden. Einen prominenten Namen hat der Frauenfußball-Hessenligist TSV Jahn Calden in der ersten Runde des DFB-Pokals am Sonntag (14 Uhr) auf dem Kaiserplatz zu Gast: der SV Werder Bremen kommt. Die Freude am Ende der vergangenen Saison über den Hessenpokalsieg war in Calden gerade nach dem Abstieg aus der Regionalliga groß. Mit Werder Bremen hat sich der Wunsch nach einem attraktiven Los bewahrheitet.

Die Grün-Weißen schafften als Meister der Zweiten Liga Nord mit 19 Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage bei stolzen 96:12-Toren den sofortigen Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga. Den sofortigen Wiederaufstieg haben auch die Caldenerinnen fest im Visier und beeindruckten gleich in ihrem ersten Spiel mit einem 12:1-Kantersieg über den hoch gehandelten Mitabsteiger Wetzlar II.

Klarer Außenseiter

Nach den hohen Siegen in der Vorbereitung und im ersten Ligaspiel geht Jahn-Trainer Wolfgang Berndt mit viel Vorfreude in das Spiel gegen den Erstligisten: „Wir wollen jetzt unsere gute Form gegen einen Bundesligisten zeigen. Dieses Spiel haben wir uns durch den Hessenpokalsieg verdient.“ Natürlich sieht er seine Elf in der Rolle des klaren Außenseiters, doch hat er nicht vor, dem Favoriten mit einer Mauertaktik zu begegnen: „Wir werden unser eingeübtes Spielsystem nicht ändern. Allerdings werden wir gegen diesen Gegner schon etwas tiefer stehen und versuchen, solange wie möglich die Null zu halten.“

Dabei hofft Berndt auf einen guten Tag seiner albanischen Nationaltorhüterin Marigona Zani. Die bundesligaerfahrene Jil Ludwig mit Luisa Schanze im defensiven Mittelfeld, Spielmacherin Arlene Rühmer und die schnellen Angreiferinnen Johanna Hildebrandt und Sharon Braun sollen für einzelne Nadelstiche sorgen.

Die Kräfteverhältnisse zwischen dem Viert- und dem Erstligisten sieht Berndt dabei gar nicht so eindeutig verteilt: „Wir sind besser aufgestellt als vor einem Jahr in der Regionalliga und das Niveau in der Nordgruppe ist schwächer als das der Südgruppe der Zweiten Liga. Unser Ziel ist daher ein achtbares Ergebnis.“ (zmw)

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