Frauenfußball-Gruppenliga: TSG Kammerbach am Sonntag bei TuS Großenenglis II

„Wollen dort nicht untergehen“

Hohe Hürde: Svenja Friederich (re.) tritt mit ihrer TSG Kammerbach bei Großenenglis II um Maria Unbehaun an. Foto: per

Kammerbach. Vor einer schweren, sicher aber nicht unlösbaren Aufgabe stehen am Sonntag die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach beim Tabellendritten TuS Großenenglis II (Anstoß auf dem Sportplatz in Borken-Großenenglis: 15.15 Uhr).

„Für mich ist Großenenglis ganz klar Mitfavorit auf den Meistertitel“, sagt TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl. Wer wie der Sonntagsgegner zuletzt beim TSV Mardorf locker mit 4:1 gewinne, gegen den sich die Kammerbacherinnen eine Woche zuvor noch enorm schwer getan hatten, der verfüge über ein hohes Maß an Spielkultur. „Diese Mannschaft ist gespickt mit ehemaligen Hessenliga- und Verbandsligaspielerinnen und ist nicht nur technisch gut, sondern auch enorm kampfstark“, weiß Weinzierl zu berichten.

Dass die TSG diesem Gegner aber an guten Tagen durchaus Paroli bieten kann, zeigte unter anderem das Hinspiel, bei dem sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten torlosem Remis trennten. In der Saison 2014/15 lautete der Sieger sogar zweimal Kammerbach, als die TSG als späterer Aufsteiger zunächst auswärts mit 4:2 gewann und diesen Erfolg dann zuhause beim 2:1 bestätigte.

„In Großenenglis gewinnen zu wollen, wäre in unserer aktuellen Situation sicher vermessen“, schraubt Weinzierl die Erwartungen diesmal jedoch nach unten. „Unser Ziel ist es einfach, dort nicht unterzugehen.“ Wenn am Ende dann aber doch ein Punkt oder sogar noch mehr herausspringe, werde er dies natürlich sehr gerne mitnehmen. (per)

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