Ziel: Sieg vor langer Pause

Regionalligist Calden will mit Erfolg gegen Nürnberg Boden gutmachen

Wollen endlich wieder jubeln: Nach zwei erfolglosen Spielen wollen Fabienne Schlieper (links) und Leonie Klement mit Calden gegen Nürnberg zurück in die Erfolgsspur. Foto: zhj

Calden. Mit dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg auf dem Kaiserplatz beginnt für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden der Auftakt zur Rückrunde. Es ist zugleich das letzte Spiel vor der langen Winterpause und soll möglichst mit einem Sieg wie beim 1:0 im Hinspiel abgeschlossen werden.

Gerade nach der so unglücklich zu Stande gekommenen 1:2-Niederlage im letzten Vorrundenspiel beim Fünften Derendingen soll nun eine Trotzreaktion erfolgen. Gegen die Wertung dieses Spiels haben die Nordhessinnen Protest eingelegt, da das Spiel entgegen der Ankündigung auf einem Kunstrasenplatz ausgetragen wurde, für den die Jahnerinnen nicht das passende Schuhwerk parat hatten.

Es war zudem ein Platz der älteren Sorte mit einem Betonuntergrund, der eine erhöhte Verletzungsgefahr für die Spielerinnen bedeutete. „Das war schon eine Wettbewerbsverzerrung, denn das zweite Tor hat eindeutig am Platz gelegen. Auch wenn sich Derendingen mehrfach dafür entschuldigt hat, versäumt zu haben uns darüber zu benachrichtigen, sind die verlorenen Punkte sehr ärgerlich,“ sah Jahn-Trainer Engin Keskin in diesem Spiel eine klare Benachteiligung seiner Elf.

Dadurch hat sich die Ausgangslage für die Jahnerinnen innerhalb von nur zwei Spielen erheblich verschlechtert. Diese zwei Niederlagen bedeuteten nämlich den Sturz von Platz eins auf Rang vier der Tabelle bei nunmehr fünf Punkten Rückstand auf den Ersten Schwaben Augsburg. Dennoch zeigt sich Keskin zuversichtlich, dass seine Mannschaft von diesen Rückschlägen keinen Knacks bekommen wird: „Die Stimmung ist dennoch gut. Wir haben gegen Augsburg nicht schlecht gespielt und in Derendingen war angesichts der Umstände ein gutes Spiel kaum möglich.“

Der FCN hatte am vergangenen Spieltag spielfrei und hat als Achter immerhin sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Keskin muss für dieses Spiel erneut auf die beruflich verhinderte Anika Müller verzichten, kann aber ansonsten auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen. (zmw)

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