Zierenberg am Samstag beim FSV Hessen Wetzlar III gefordert

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Treffsicher: Zierenbergs Michelle Lattemann (rechts) traf bisher schon acht Mal ins Schwarze, in Wetzlar will sie die entscheidenden Treffer erzielen.

Zierenberg. Der TSV Zierenberg, Absteiger aus der Frauenfußball-Hessenliga, muss auch in der Verbandsliga weiter ein Dasein im Tabellenkeller fristen.

Denn die Warmetalerinnen des Trainerduos Marvin Pötter/Matteuzs Zakrewski konnten am Donnerstagabend im Nachholspiel beim Titelmitfavoriten SV Anraff keinen Boden gutmachen. Sie gingen an der Eder mit 0:3 (0:1) baden und bleiben damit als Tabellenneunter auf einem direkten Fahrstuhlrang in die Tieferklassigkeit.

Tore durch Freistöße

Die Anraffer gingen exakt nach einer halben Stunde gegen die ersatzgeschwächten Gäste, es fehlten die beiden Offensivspielerinnen Chiara Wagner und Gianna Zachan, durch einen direkten Freistoß von Saskia Wathling (30.) in Führung. Nach dem gleichen Schema gab Lisa Fritze (75.) TSV-Torhüterin Rebecca Weber erneut das Nachsehen – 2:0.

Zierenberg steckte keineswegs den Kopf in den Sand, versuchte das Blatt noch zu wenden, wurde aber erneut durch Lisa Fritze (88.), die damit ihr Saisontorkonto auf neun Treffer erhöhte, klassisch ausgekontert.

Samstag in Wetzlar

Erneut baut sich vor dem TSV Zierenberg eine Auswärtshürde auf. Die Warmetalerinnen sind auf dem Kunstrasenplatz in Wetzlar-Dalheim am heutigen Samstag, 16 Uhr, beim FSV Hessen Wetzlar III gefordert. Es ist fast schon ein Kellerduell. Denn die gastgebende Dritte des Zweiten Bundesligisten von Trainerin Stamatka Zabunova liegt gerade einmal bei schon einem mehr ausgetragenen Spiel mit zwei Punkten mehr zwei Ränge vor Zierenberg.

Im Klartext: Marvin Pötter und seine Spielerinnen können es also drehen und wenden wie sie wollen. Wollen sie die direkte Gefahrenzone verlassen, dürfen sie an der Lahn nicht baden gehen, sondern müssen die volle Ernte mit ins Warmetal nehmen.

Kein leichtes Unterfangen, hat sich die Wetzlarer Dritte doch in der laufenden Runde als heimstark profiliert. Nicht nur ihre bisher zu Buche stehenden drei Siege konnten sie vor eigenem Publikum eintüten, sondern dabei erzielten sie auch 12 ihrer bisherigen 16 Tore.

Die Gastgeberinnen mussten zu Hause aber auch schon zwei Mal dem Gegner den Dreier überlassen.

TSV-Coach Marvin Pötter kann nicht von seiner Wunschformation die Kastanien aus dem Feuer holen lassen. Chiara Wagner fehlt definitiv, hinter dem Einsatz von Gianna Zachan steht verletzungsbedingt ein großes Fragezeichen. (zih)

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