Zierenberger Frauen verlieren gegen Großenenglis mit 0:2

Der Anfang vom Ende: Julia Faupel (rechts) setzt sich gegen Simone Thöne durch, bringt ihre Farben in Führung. Foto: Michl

Klassischer Fehlstart der Wiegand-Elf in der Hessenliga.

Zierenberg. Als der souverän leitende Unparteiische Ömer Demiray aus Kassel die Auftaktpartie der Fußballfrauen-Hessenliga zwischen dem gastgebenden TSV Zierenberg und dem Aufsteiger TuS Viktoria Großenenglis abpfiff, sah man lange, ganz lange Gesichter in den Reihen des TSV Zierenberg. Denn der Liganeuling aus der Schwalm, der 14 Tage vorher an gleicher Stelle im Hessenpokal von den Warmetalerinnen noch mit 6:2 Toren vom Platz gefegt wurde, trat als 2:0 (0:0)-Sieger den Heimweg an.

Natürlich war TuS-Trainer Manuel Mrosek überglücklich: „Meine Mannschaft hat eine bärenstarke Leistung an den Tag gelegt, alle taktischen Vorgaben richtig umgesetzt und sich dafür auch zu Recht belohnt.“

Zierenbergs Coach Renè Wiegand, der Mühe hatte, seinen Ärger „runter zu schlucken“ war natürlich mit einem großen personellen Handicap in die Pflichtaufgabe gegangen. Denn seine komplette Offensivreihe stand nicht zur Verfügung - „und ohne die lief bei uns nicht viel zusammen.“

Die Fünferkette der Gäste ließ erst in der 23. Minute den ersten TSV-Torschuss durch Natascha Rudat zu, TuS-Keeperin Lisa Maria Kaiser hatte damit aber keine Probleme. Glück hatte ihre Gegenüber Sabrina Bürgel, rettete für sie bei einem Freistoß von Julia Faupel (15.) doch die Querlatte.

Nach dem Seitenwechsel hätten Sarah Landinghoff-Schmidt (46.), Natascha Rudat (66.) und Sina Alexi das Signal auf Grün stellen können. Das verhinderte mit Glanztaten Torwartin Kaiser, Alexi trat völlig frei über den Ball. Dann stimmten die Zierenbergerinnen doch den Torjubel an, doch akrobatisch fliegend drehte Kaiser einen Kopfball von Fabiene Schierper noch über die Metallstange.

Zierenberg blieb am Drücker, doch an der gut gestaffelten und kompromislos agierenden Gästeabwehr bissen sie sich ein um das andere Mal die Zähne aus. Großenenglis lauerte mit langen Befreiungsschlägen auf Konterchancen, diese Taktik ging auf. Julia Faupel (84.) mit dem 0:1 ließ Sabrina Bürgel ebenso keine Abwehrchance wie auch Sophie Trost (89.). Damit war die Messe gelesen.

Zierenberg: Bürgel - Haegele (64., Weiß), Landinghoff-Schmidt, Geppert, Davies, Schlieper, Rudat, Kell, Makel, Alexi, Thöne.

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