Der Hessenligist besiegt den FFC Frankfurt III mit 3:0

Zierenberger Fußballerinnen zu Hause eine Macht

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Kein Durchkommen: Die Zierenbergerin Larissa Haegele klärt gegen die Frankfurter Spielmacherin Caroline Krawczyk (rechts). Die Szene beobachtet die Zierenberger 1:0-Torschützin Katharina Zech (links).

Zierenberg. In der Frauenfußball-Hessenliga hatte der TSV Zierenberg nicht nur zum dritten Mal in Folge Heimvorteil, sondern hatte auch zum dritten Mal in Folge einen Gegner aus der Mainmetropole Frankfurt zu Gast.

Diesmal die aus der Regionalliga abgestiegene dritte Mannschaft des Erst- und Zweitbundesligisten 1. FFC Frankfurt. Die aber wie schon vorher Eintracht Frankfurt und Grün-Weiß Bornheim ebenfalls mit leeren Händen den Heimweg nach Südhessen antreten musste. Beim Schlusspfiff hatten nämlich die Warmetalerinnen mit 3:0 (1:0) die Nase vorne.

Natürlich war TSV-Trainer Stefan Rusche rundum zufrieden und glücklich: „Meine Mannschaft hat gegen eine junge und wilde Truppe eine tolle Leistung gezeigt und sich dafür zu Recht auch belohnt. Den Chancen nach hätte unser Sieg höher ausfallen müssen.“

Die FFC-Spielertrainerin Jana Tampe war natürlich enttäuscht: „Das war für uns eine bittere und völlig unnötige Niederlage. Wir haben gut gekämpft, unsere Chancen nicht genutzt und die Zierenberger durch individuelle Abwehrfehler zum Tore schießen eingeladen.“

Jana Tampe muss aber ein anderes Spiel gesehen haben. Ihre Elf besaß zweifellos spieltechnisch ein Plus gegenüber den Gastgeberinnen, jedoch nur bis zur TSV-Strafraumgrenze. Dann waren sie dank der kompromisslos agierenden Zierenberger Abwehr mit ihrerm Latein am Ende. Die nach langer Verletzungspause erstmals wieder spielende Torwartin Sabrina Bürgel wurde nicht ein einziges Mal ernstlich gefordert.

Ganz anders ihre Gegenüber Melanie Mustafic im Kasten der FFC-Dritten. Die mit tollen Glanzparaden und Superreflexen ein mögliches höheres Debakel verhinderte. Gegen die Treffer von Katharina Zech (24.), Sarah Landinghoff-Schmidt (46.) nach gewonnenem Zweikampf gegen Torwartin Mustafic und der nach ihrer Babypause erstmals wieder spielende Ann-Kristin Schade (85.) war sie jedoch machtlos.

Zierenberg: Bürgel - Haegele, Landinghoff-Schmidt, Davies, Thöne, Rudat, Zech, Wölbing (46., Schade (89., Kirchner), Heldt, Kell, Alexi (84., Rogler).

Von Reinhard Michl

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