Zierenberg muss sich gegen Rückers mit einem 2:2 begnügen

Zwei Punkte verschenkt

Da war die Welt noch in Ordnung: Zierenberger Jubel um das 2:1-Führungstor durch Sarah Davies (Dritte von rechts). Am Ende aber hieß es 2:2. Foto: Michl

Zierenberg. Der TSV Zierenberg blieb in der Frauenfußball-Hessenliga zwar als einzige Mannschaft weiterhin ungeschlagen, doch der fest eingeplante Dreier im heimischen Warmetal gegen die SG Rückers blieb ein frommer Wunschtraum. Denn beim Schlusspfiff stand ein 2:2 (1:1) zu Buche.

Natürlich war dem TSV-Trainer Frank Waldherr die Enttäuschung im Gesicht abzulesen: „Wir haben es versäumt, bereits bis zum Pausenpfiff den Sack zuzumachen und so zwei Punkte verschenkt.“

Die Zierenbergerinnen nahmen sofort das Heft in die Hand, zogen früh durch Julia „Julchen“ Kanngießer (5.) in Führung. In der Folgezeit hätten „Julchen“, Sarah Landinghoff-Schmidt, oder Franziska Heldt mit jeweils einer so gtenannten Hundertprozentigen das Signal schon auf Grün stellen können. die mangelhaften Vollstreckerqualitäten wurden bestraft, wobei auch der Unparteiische Marc Ohnesorge aus Korbach nicht ganz unbeteiligt war. Als nämlich Sarah Davies gegen Sinem Yamuk klärte, die Rückersspielerin dabei zu Boden ging, zeigte Ohnesorge auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance ließ sich Melanie Balzer (38.) natürlich nicht entgegen, traf zum 1:1.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunächst, ehe die Waldherr-Elf wieder mit viel Druck die Initiative übernahm und sich auch mehrere Topmöglichkeiten erarbeitete. Doch ein um das andere Mal verzweifelten sie an Gästetorwartin Kristina Stölzel, der dann aber doch ein Lapsus unterlief. Sarah Davies (76.) zog von der Mittellinie ab, der Ball sprang in Höhe des Elfmeterpunktes auf und von dort über die zu weit vor ihrem Kasten postierte Stölzel - 2:1.

Damit schien alles klar, hätte nicht wieder Schiri Ohnesorge für Aufregung gesorgt. Bei einem Schuss zog Siena Kanngießer beide Hände direkt vor ihr Gesicht, um dieses zu schützen. Ohnesorge legte dies als Handspiel aus, den „Elfer“ nutzte Sinem Yamuk (88.) zum glücklichen 2:2.

Zierenberg: Bürgel - Heldt (60., Reimann), Haegele, Landinghoff-Schmidt, Geppert, Zech, Davies, J. Kannießer, S. Kanngießer, Alexi, Thöne (72., Rueda).

Von Reinhard Michl

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