Frauenfußball: Zierenberg braucht Punkte für Relegation, Landau/W. für Klassenerhalt

Zwei Teams unter Druck

Aufmerksam sein: Die Zierenbergerinnen, hier Ann Kristin Schade (Zweite von links) und Larissa Haegele (rechts) im Spiel gegen Wetzlar, dürfen Korbach nicht zur Entfaltung kommen lassen. Foto: zih

Zierenberg/Wolfhagen. Vor wichtigen Spielen stehen die Fußballerinnen aus Zierenberg und Wolfhagen.

Hessenliga

Wenn der TSV Zierenberg in der Hessenliga noch einmal in den Kampf um den Relegationsplatz, der zum Aufstieg berechtigt, eingreifen will, dann müssen sie am Samstag, 17 Uhr, vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Mittelbuchen gewinnen. Dabei haben die Gäste aus dem Hanauer Stadtteil aber die gleichen Ambitionen. Denn als Tabellendritter liegen die Südhessinnen bei einer mehr gespielten Partie mit drei Punkten direkt vor Zierenberg. Im Klartext: Kann der TSV in diesem Verfolgerderby den Sieg für sich verbuchen, würde er mit Mittelbuchen gleichziehen und hätte auf den begehrten Relegationsplatz nur noch ein Fünf-Punkte-Minus. Die Vorrundenpartie sah keinen Sieger, da erkämpfte sich der TSV durch zwei Treffer von Katharina Zech ein 2:2.

Natürlich wissen die Zierenbergerinnen, dass sie einen ganz dicken Brocken zu stemmen haben, wobei die kämpferischen Leistungen bisher aber stimmten. Lediglich im offensiven Abschluss offenbarten die Warmetalerinnen trotz fein erarbeiteten Topchancen mangelhafte Vollstreckerqualitäten. Diese Probleme hat Mittelbuchen anscheinend nicht, was ihr Torjägerquartetts Katharina Wolf (10), Simone Bartesch (7), Nadine Krüger (6) und Claudia Sikorski (5) dokumentiert. Wenn der TSV vor allem Wolf in den Griff bekommt, könnte dies schon die halbe Miete sein. Personelle Sorgen hat Stefan Rusche nicht, er kann momentan aus dem Vollen schöpfen.

Verbandsliga

Ebenfalls unter Druck steht die SG Landau(Wolfhagen, die am Samstag, 17 Uhr beim KSV Hessen antritt. Für den KSV geht es darum, Platz zwei abzusichern, während die SG weiter jeden Punkt für den Klassenerhalt benötigt. Denn in der Verbandsliga beginnt die Abstiegszone kurioserweise bereits bei Platz fünf, den die SG derzeit hält. Der Abstand zum Vorletzten beträgt fünf Punkte, zum Drittletzten nur drei. Punkten wird aber schwer. „Nur mit einer Superleistung wird etwas zu holen sein“, heißt es bei der SG, die auf Claudia Figge und Vanessa Fischer verzichten muss. Nach dem Sieg in diesem Jahr am vergangenen Wochenend ist die SG jedenfalls selbstbewusst. Wenn man an dieseLeistung anknöpfen kann, ist alles möglich. Vor allen Dingen müsse man aber von Beginn an hellwach sein und nicht wieder, wie zuletzt, die Anfangsphase verschlafen. (zih)

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