Fußball-Gruppenliga: Heimsieg war greifbar nahe - SCL unterliegt beim Primus

Zweiter Punkt für ESV-Frauen

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Sie gab ihr Debüt bei den Hönebacher Frauen: Celina Rudolph, die Tochter von Angreiferin Manuela Rudolph.

Rotenburg. In der Fußball-Gruppenliga der Frauen war für den SC Lispenhausen beim Tabellenführer TSV Pilgerzell nichts zu holen. Die Niederlage fiel mit 1:5 allerdings etwas zu hoch aus. Der ESV Hönebach erkämpfte sich dagegen beim 0:0 gegen die SG Freiensteinau den zweiten Punkt in dieser Saison.

TSV Pilgerzell - SC Lispenhausen 5:1 (1:0). Ohne die Stammkräfte Ilona Herdt, Dorothea Klee, Theresa Frölich, Laura Schöttl und die etatmäßige Keeperin Celina Werner trat der SC die Reise nach Pilgerzell an. Das letzte Aufgebot verkaufte sich aber beim aktuellen Ligaprimus sehr teuer.

Johanna Freund hält gut

Feldspielerin Johanna Freund hütete das Tor und machte ihre Sache gut. Von Beginn an überzeugte der SCL kämpferisch. Er fightete bis zur letzten Minute. Nach einer knappen Stunde gelang Alena Schögin mit einem herrlichen Kopfball sogar der zwischenzeitliche Ausgleich. Es war das erste Gegentor des TSV in dieser Saison.

Per Elfmeter brachte dann Johanna Groß - sie war in der letzten Minute noch einmal vom Punkt aus erfolgreich - die Heimelf auf die Siegerstraße. Auch wenn die Gastgeberinnen das spielerisch stärkere Team waren, fiel das Resultat um zwei Tore zu hoch aus.

Tore: 1:0 Mastromate (32.), 1:1 Schögin (56.), 2:1 Groß (64., FE), 3:1 Reinhard (75.), 4:1 Schlott (85.), 5:1 Groß (90., FE).

SC Lispenhausen: Freund - Weber, Dick (57. Schmidt), Schögin, Franz, Wolf, Schubert, Schumann, Kressel (78. Beyer), Schumacher, Reichhardt.

ESV Hönebach - SG Freiensteinau 0:0. Gegen die leicht favorisierten Gäste kam erstmals die 16-jähre Celina Rudolph zum Einsatz, die sich zweikampfstark präsentierte und wie das gesamte ESV-Team überzeugen konnte. Die Abwehrreihe der Wildeckerinnen, die sich im Laufe der Partie als Prunkstück erwies, ließ kaum Möglichkeiten zu. Torfrau Elisa Gebauer musste im ersten Spielabschnitt nur zweimal beherzt eingreifen, während sie in der zweiten Halbzeit einen geruhsamen Nachmittag verbrachte.

Dicke Chancen ausgelassen

Auf der Gegenseite vermochte aber die Offensivabteilung ihre Chancen nicht in Tore ummünzen. Immer wieder versuchte man, die schnelle Manuela Rudolph in Position zu bringen. Doch selbst zwei sogenannte Hundertprozentige konnte die Stürmerin nicht verwerten.

Bei Nadine Reidts Freistoßknaller konnte Keeperin Franziska Fischer gerade noch mit den Fäusten klären. Und nach einem Foul im Strafraum an Celina Rudolph warteteten die Hönebacherinnen vergeblich auf den Elfmeterpfiff. So blieb es beim hochverdienten Punktgewinn für die Eisenbahnersportlerinnen.

ESV Hönebach: Gebauer - Heß, George, Noll, Celina Rudolph, Reidt, Ellenberger, Curth, Bode, Sandrock, Manuela Rudolph. (bt)

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