Frauenfußball-Bezirksliga: Oberode ist noch nicht im Abstiegskampf angekommen

VfV fehlen die Anspielstationen

Zusammen mit Torfrau Sabrina Pfeiffer zählte beim 1:3 gegen die SG Puma/Weende Göttingen Diana Schlicker-Maerz (rechts am Ball) zu den mit Abstend besten Oberöderinnen. Foto: Schröter

Oberode. Die dritte Niederlage in Serie kassierten am Samstag die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfV Oberodemit dem 1:3 (1:1) gegen die SG Puma/Weende Göttingen. Das Team von Trainer Michael Schulz bleibt damit weiter auf einem Abstiegsplatz.

„Ich bin maßlos enttäuscht und im Moment auch ziemlich ratlos“, meinte der Trainer nach dem Abpfiff. Dabei war es einmal mehr nicht (nur) das Ergebnis, das ihn verzweifeln ließ: „In unserem Spiel war überhaupt keine Bewegung“, beklagte er sich. Ein Spiel ohne Ball habe nahezu nicht stattgefunden. Und da es so kaum Anspielstationen gab, gingen die Bälle immer wieder ganz schnell verloren.

Was die Oberöderinnen am Samstag zeigten, hatte mit Abstiegs-Kampf wenig zu tun. Gerade die jüngeren Spielerinnen scheinen den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Wie anders wäre es zu erklären, dass mit Diana Schlicker-Maerz ausgerechnet die älteste Spielerin das größte Laufpensum hinlegte. Und sie zeigte auch den größten Einsatzwillen. Immer wieder ging sie den Bällen hinterher und versuchte auch in aussichtlosen Situationen, den Göttingerinnen mit aggressiven Tacklings das Leben schwer zu machen.

Auch Inga Schmidt, die nach mehrjähriger Pause wieder einmal aushalf, gab ihr Bestes, konnte aber die erneut fehlende Vanessa Drüke im Mittelfeld nicht wirklich ersetzen. Beste Oberöderin neben Schlicker-Maerz war Torfrau Sabrina Pfeiffer, die ihr Team mit mehreren Glanzparaden vor einer noch höheren Niederlage bewahrte.

VfV Oberode: Pfeiffer – Hasani – Menger, Friedel, Meurer (65. Wedel) – Frech (54. S. Börner), Wiesner, Schmidt (71. Dietrich) – Kahlke – Schlicker, T. Börner.

Tore: 0:1 T. Börner (12.), 1:1 Lübben (43.), 1:2 Zinkel (53./HE), 1:3 Avdoulidis (79.). (per)

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