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Trainerwechsel bei den Fußballerinnen des FC Eintracht Northeim: Becker kehrt zurück und löst Lawrenz ab

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Von: Marco Washausen

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Carsten Lawrenz (links) übernahm den Trainerjob von Florian Becker. Nun werden die Rollen erneut getauscht. Becker kehrt zurück und löst Lawrenz ab.
Carsten Lawrenz (links) übernahm den Trainerjob von Florian Becker. Nun werden die Rollen erneut getauscht. Becker kehrt zurück und löst Lawrenz ab. © Eintracht Northeim

Die Oberliga-Fußballerinnen des FC Eintracht Northeim gehen am Sonntag (11 Uhr) mit verändertem Personal an der Seitenlinie in das Heimspiel gegen den HSC Hannover. Nach dem Negativlauf (neun Niederlagen in Liga und Pokal) haben sich der Verein und der bisherige Trainer Carsten Lawrenz einvernehmlich getrennt. Das teilte die Eintracht am Donnerstagabend mit.

Northeim – Als Interimslösung springt vorerst ein bekanntes Gesicht ein: Florian Becker, Ex-Trainer des Teams und seines Zeichens erfolgreicher Vorgänger von Lawrenz, kehrt zurück auf die Trainerbank und möchte den negativen Trend der vergangenen Wochen stoppen. Die Mannschaft, aktuelles Schlusslicht in der Oberliga, wurde beim Training am Donnerstagabend über diese Schritte informiert.

„Wir wollen versuchen, den Blick nach vorn zu werfen und die Köpfe frei zu bekommen. Das Team hat die Qualität, in dieser Liga Siege einzufahren. Und genau das werden wir in den kommenden Wochen auch unter Beweis stellen“, sagt Becker und gibt damit auch eine klare Marschroute vor. „Ich glaube zu 100 Prozent an diese Mannschaft. Deswegen war die Rückkehr für mich auch überhaupt keine Frage. Am Ende des Tages geht es um das Team und den Verein.“

Die Partie am Sonntag im Gustav-Wegner-Stadion ist die Generalprobe vor dem stets prestigeträchtigen Derby bei Rot-Weiß Göttingen eine Woche später. Bringt nun der Wechsel auf der Trainerposition die nötige Trendwende mit sich, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen? Der HSC Hannover reist mit Tabellenplatz sechs im Gepäck in Richtung Süden. Nach gutem Start in die Saison (zehn Punkte aus vier Spielen) ging die Form leicht verloren. Gegen den Drittletzten MTV Barum kam Hannover daheim nicht über ein 1:1 hinaus. Der jüngste 1:0-Sieg bei der SG Rodenberg ist jedoch ein starkes Resultat.

Zwar ist das rettende Ufer für die Northeimerinnen aktuell zehn Punkte entfernt, doch hat man auch noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Becker: „Es wird schwer für uns, aber noch ist nichts verloren.“

Bis zur Winterpause sind noch 15 Punkte zu vergeben. Der HSC am Sonntag ist dabei als Sechster tabellarisch der dickste Brocken. Göttingen (Rang neun) sowie Limmer (acht) und der MTV Barum (elf), gegen den sogar doppelt gespielt wird (Hin und Rück in einer Woche), sind keine Ausnahmemannschaften. Da dürften durchaus noch Punkte zu holen sein.  (Marco Washausen)

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