Finale um den KSN-Kreispokal der Fußballerinnen: SVG gewinnt das Finale in Moringen mit 3:1 gegen den TSV Gladebeck

Bad Gandersheim holt sich den Pott

Grätsche: Die Gladebeckerin Deborah von Minden (rechts) gegen Gandersheims Kapitänin Lisa Bruns.

Moringen. Die Fußballerinnen der SVG Bad Gandersheim haben es besser gemacht als ihre männlichen Kollegen: Während die Grün-Weiß-Kicker vor zwei Wochen im Finale des Sport-Kuck-Pokals gegen Denkershausen II das Nachsehen hatten, sicherten sich die Spielerinnen aus der Kurstadt am Freitagabend im Endspiel in Moringen mit dem 3:1 (1:0)-Erfolg über den TSV Gladebeck die begehrte Trophäe im KSN-Kreispokal.

Beide Mannschaften wurden von einer großen und stimmgewaltigen Anhängerschar unterstützt, was der Auseinandersetzung mit über 300 Zuschauern eine prächtige Kulisse bescherte. „Wer verliert schon gern ein Finale. Aber der Sieg für Gandersheim geht in Ordnung. Die haben das besser gespielt als wir. Bei uns hat leider der nötige Biss gefehlt“, erkannte Gladebecks Trainer Sascha Lange nach dem Schlusspfiff den Sieg der Gandersheimerinnen neidlos an.

Mit dem Führungstreffer durch Rode (12.) stellten die Spielerinnen in Grün schnell die Weichen auf Sieg, wenngleich die TSV-Elf stets bemüht blieb, ein gleichwertiger Gegner zu sein. Im Mittelfeld gelang das dank der überragenden Antreiberin Anna-Maria Hüter. Aber im Gandersheimer Strafraum hatten gefährliche Aktionen - außer bei einem Lattentreffer von Esidora Shala - Seltenheitswert.

Die Vorentscheidung bahnte sich mit dem zweiten Treffer von Rode an, die gegen die nachlässige TSV-Abwehr mühelos zum 2:0 vollstreckte (49.). Kurz darauf wurde Hüter nach einem tollen Solo durch die Reihen der Grün-Weißen in allerletzter Sekunde noch am Torschuss gehindert. Auch ein Patzer von SVG-Keeperin Marie-Christin Janda führte zu keinem Torerfolg des Kontrahenten.

Dagegen leistete sich die Mannschaft des neuen Pokalsiegers sogar den Luxus, einen Elfmeter zu verschießen. Biener traf vom Punkt nur den Pfosten (74.). Doch nur 60 Sekunden später ließ Alisa Kleiner mit dem dritten Treffer ihr Team doch noch jubeln.

Zumindest verhaltene Freude kam auch nochmal bei den Gladebeckerinnen auf, als Hüter den Ehrentreffer markierte (81.). (osx)

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