Endlich wieder ein Sieg für Bezirksliga-Fußballerinnen – 5:1 über RSV 05

Oberode kann wieder hoffen

Keine Angst im Kopfballduell: Oberodes Tyra Gerlach (links) steuerte den Treffer zum 2:0 bei. Foto: Schröter

Oberode. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge haben die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfV Oberode endlich wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Mit einem souveränen 5:1 (3:1)-Heimsieg im Nachholspiel über den RSV Göttingen 05 revanchierte sich das Team von Trainer Michael Schulz nicht nur für die 2:5-Hinspielniederlage, sondern sammelte auch drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Stein vom Herzen gefallen

„Ich freue mich wahnsinnig für die Mädels, auch wenn der Sieg viel höher hätte ausfallen müssen“, fiel Schulz ein Stein vom Herzen. Seine Mannschaft hatte 90 Minuten lang das Tempo bestimmt und den überforderten Göttingerinnen nicht den Hauch einer Chance gelassen. Was Schulz wieder einmal zur Weißglut brachte, war die mangelhafte Chancenausbeute. Vor allem Theresa Börner erwischte einen rabenschwarzen Tag und vergab gleich mehrfach völlig frei stehend. Eine starke Leistung bot dagegen ihre Zwillingsschwester Sophie, die die verletzte Torfrau Sabrina Pfeiffer glänzend vertrat.

Wie wichtig dieser Sieg für die Schulz-Elf war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Gerade mal einen Punkt beträgt jetzt noch der Rückstand auf den FC Hebenshausen, der jedoch ein Spiel mehr ausgetragen hat. Sollten die Oberöderinnen ihr Nachholspiel am kommenden Donnerstag bei Schlusslicht Engelade-Bildernahe gewinnen (wovon nach den zuletzt gezeigten Leistungen auszugehen ist), dann dürften sie den Abstieg doch noch verhindern können.

VfV Oberode: S. Börner – Schlicker-Maerz – Hasani, Friedel – I. Schmidt (62. Menger) – Kahlke, Drüke, T. Schmidt (26. Ganter), Wiesner – T. Börner (85. Rinke), Gerlach.

Tore: 1:0 Drüke (21.), 2:0 Gerlach (25.), 3:0 Kahlke (36.), 3:1 Seppler (43.), 4:1 Drüke (75.), 6:1 Kahlke (87.).

Samstag gegen Breitenberg

Vor dem vermutlich entscheidenden Spiel in Engelade hat der VfV schon am Samstag ab 15 Uhr die Chance, zuhause nachzulegen. Auch wenn man gegen den Tabellendritten SV Germania Breitenberg als klarer Außenseiter ins Rennen geht, rechnet sich Michael Schulz dennoch Chancen aus.

„Beim 4:4 im Hinspiel haben wir die bislang beste Saisonleistung gezeigt“, hofft Schulz auf eine Wiederholung. „Dazu kommt, dass unser kleiner Platz den Breitenbergerinnen überhaupt nicht liegt und wir jetzt mit dem Sieg gegen den RSV mit viel mehr Selbstvertrauen ins Spiel gehen werden.“ Zwar werden Inga und Tanja Schmidt, die gegen den RSV 05 im Mittelfeld für Sicherheit und Ordnung sorgten, diesmal nicht aushelfen können und Schirina Hasani verhindert sein, dafür sind Sina Diedrich und Vanessa Frech wieder mit von der Partie. (per)

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