Trainer fühlt sich im Stich gelassen

VfV Oberode nach Winterpause in Personalnot

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Sascha Mielenhausen.

Oberode. Mit dem Nachholspiel bei der SG Puma/Weende Göttingen kehren die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfV Oberode am Samstag aus der Winterpause zurück. Die Voraussetzungen für einen Erfolg könnten dabei schlechter kaum sein (Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz am Weendespring: 15 Uhr).

„Ich bin momentan am überlegen, das Handtuch zu werfen“, sagt Trainer Sascha Mielenhausen, der das Team erst im Sommer übernommen hat und jetzt von einem Teil der Spielerinnen regelrecht im Stich gelassen wird. Mit Melina Kirchner, Mandy Holzapfel, Janina Müller und Aybur Yilmaz haben vier Akteurinnen angekündigt, kürzer treten zu wollen. „Mit ihnen rechne ich nicht mehr“, sagt Mielenhausen. Von Diana Schlicker-Maerz bekommen er und das Team seit Wochen keine Rückmeldung, Martha Friedel hat sich für sechs Monate ins Ausland verabschiedet und Sina Tapper hat sich in der Winterpause einen Bänderriss zugezogen.

„Für das morgige Spiel haben sich dann auch noch Jana Baake und Theresa Wiesner aus privaten gründen abgemeldet“, sagt der Trainer, der damit große Probleme hat, überhaupt eine komplette Mannschaft auf den Platz zu bekommen. „Glücklicherweise haben wir drei B-Mädchen, die inzwischen bei den Frauen eingesetzt werden können“, sagt er.

Warum es überhaupt so weit kommen konnte, ist Sascha Mielenhausen ein Rätsel. „Ich habe die Mannschaft direkt darauf angesprochen, ob es an mir liegt, aber alle haben mir versichert, dass das nicht der Fall sei und dass alles besser werde“, sagt er. Die Entwicklung beim VfV spricht definitiv eine andere Sprache. (per)

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