Fußballerinnen streben Klassenerhalt an

Viel Neues beim VfV Oberode

Soll wieder für Tore sorgen: Vanessa Drüke (links). Foto: Schröter

Oberode. Mit dem Heimspiel gegen RW Göttingen II steigen am Samstag die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfV Oberode in die Punktspielserie ein (Anpfiff im Oberöder Waldstadion: 16 Uhr).

„Ich bin mit der Saisonvorbereitung sehr zufrieden“, sagt Michael Schulz, der das Traineramt im Sommer von Sascha Mielenhausen übernommen hatte. Und damit kommen plötzlich ganz neue Töne aus Oberode, wo man sich in der Vergangenheit schon daran gewöhnt hatte, dass die Trainingsbeteiligung in dieser wichtigen Phase sehr zu wünschen übrig ließ. „Natürlich waren durch die Ferien- und Urlaubszeit einige Spielerinnen phasenweise nicht da“, sagt Schulz. Alle anderen hätten aber stets „hundertprozentig mitgezogen“ und freuten sich jetzt riesig auf die neue Saison.

Gleich acht neue Spielerinnen stehen im 20-köpfigen VfV-Kader (wir berichteten). Vor allem die Schwestern Theresa und Sophie Börner haben in den Vorbereitungsspielen und beim 4:0-Pokalsieg in Denkershausen schon gezeigt, dass sie eine echte Verstärkung sein werden. „Aber auch die anderen werden uns ganz sicher weiterhelfen“, sagt Schulz. Das dürfte auch allerdings auch nötig sein, stehen mit Diana Schlicker, Marlen Bornschein und Tanja Schmidt doch drei ehemalige Leistungsträgerinnen nur noch im absoluten Notfall zur Verfügung.

Ein klares Saisonziel hat Michael Schulz noch nicht ausgegeben. „Wenn möglich wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagt er. Zum Saisonauftakt verzichten muss der VfV-Coach morgen neben Torfrau Sabrina Pfeiffer, die nach einer Schulter-Operation wohl mehrere Monate ausfällt, auf die beruflich verhinderte Christina Barke und die privat verhinderte Sophie Börner. „Trotzdem hoffe ich, dass wir mindestens einen Punkt holen, um nicht gleich von Beginn an unten drin zu stehen“, so Schulz. Und mit einer Vorstellung wie beim Pokal-Erstrundenspiel vor zwei Wochen, als keine einzige Auswechselspielerin zur Verfügung stand, sollte das auch durchaus möglich sein. (per)

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