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SG Landau/Wolfhagen: Angstgegner Allendorf endlich wieder besiegt

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Stand-, Fall- und Sitzfußball: Kim Tegethoff (links) und Isabell Fingerhut von der SG Landau/Wolfhagen im Dreikampf-Knoten mit Allendorfs Victoria Schmidt.
Stand-, Fall- und Sitzfußball: Kim Tegethoff (links) und Isabell Fingerhut von der SG Landau/Wolfhagen im Dreikampf-Knoten mit Allendorfs Victoria Schmidt. © Jens Kaliske

Gut gerüstet für die bevorstehende Aufstiegsrunde der Verbandsliga Nord sind die Fußballerinnen der SG Landau/Wolfhagen. Sie verloren nur gegen ein Team.

Auch ohne sechs Stammkräfte fuhr die SG am Samstag einen verdienten 2:1-Erfolg im Kreisderby beim DSC Allendorf ein. Gut zog sich der SV Anraff gegen den TSV Jahn Calden II aus der Affäre, der die Hauptrunde mit makellosen zwölf Siegen aus zwölf Spiele beendete.

In der Gruppenliga bzw. Oberliga (Region) mussten der TSV Flechtdorf und der SV Anraff II knappe Heimniederlage hinnehmen.

Allendorf/Eder – Landau/Wolfhagen 1:2 (0:1). Die Partie begann direkt mit einem Paukenschlag: Nach toller Vorarbeit von Kim Tegethoff besorgte Franzi Klug das 0:1 (3.). Sarah Schütz hätte in der 35. Minute auf 0:2 stellen können, hatte aber Pech bei ihrem Abschluss. Zwar gelang Lea Wagner der Ausgleich für Allendorf (60.), doch Vanessa Fischer markierte per Kopf nach Ecke von Hanna Rode den umjubelten Siegtreffer (85.).

Nach fast zehn Jahren gelang Landau so mal wieder ein Sieg gegen den Angstgegner aus Allendorf. Dies freute auch SG-Coach Hagen Marquardt: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Nun freuen wir uns auf die Duelle mit den Teams aus der anderen Verbandsliga.“

Die Freude ist gerechtfertigt: Die SG Landau schließt die Serie mit 28 Punkten auf Platz zwei ab, verlor nur gegen Spitzenreiter Calden.

Anraff – Calden II 0:4 (0:2). „Wir haben gut dagegengehalten, ich bin wirklich zufrieden mit meiner Mannschaft“, sagte SVA-Trainer Stefan Bischof, wenngleich er auch betonte: „Calden spielt in einer eigenen Liga. Sie sind spielerisch sehr stark und haben natürlich verdient gewonnen.“

Dabei legten die Gäste los wie die Feuerwehr, Anna Scholinz traf per Kopf nach einer Ecke (5.), Nina Dietrich baute die Führung aus (26.). In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Torjägerin Viviane Munsch (55.) und Miriam Stueer (57.) machten mit zwei sehenswert herausgespielten Toren alles klar. Die besten Möglichkeiten für Anraff vergab Anne Alf (24., 67.).

Aline Gerhard (Flechtdorf, rechts) und Angelique Pohl (Edermünde).
Auf Tauchstation: Flechtdorfs Aline Gerhard stoppt im Fallen Angelique Pohl (Edermünde). © Artur Worobiow

Gruppenliga: Flechtdorf - Edermünde 2:3 (1:1).
In den ersten zehn Minuten war Flechtdorf die bessere Mannschaft, Carina Bangert traf zur frühen TSV-Führung (2.). Danach wachten die Gäste auf, Jennifer Tabak egalisierte mit einer feinen Einzelleistung (10.). In der Folgezeit war Edermünde klar überlegen, erneut Tabak (55.) und Sarah Radecke (61.) bestraften zwei Fehler in der Flechtdorfer Defensive. Erst in der 89. Minute konnte Henriette Fieseler verkürzen (89.), allerdings kam der Anschlusstreffer zu spät.

Oberliga (Region): Anraff II - Gut Heil Haddamar 1:2 (0:0).
Eine bittere Pleite für Anraff, „denn wir hätten gewinnen müssen. Wir haben viele Torchancen nicht genutzt“, sagte eine enttäuschte SV-Trainerin Madeleine Schaumburg nach dem Spiel. Die Gäste überzeugten vor allem kämpferisch und nutzten ihre einzigen Möglichkeiten zu zwei Treffern. Die Torfolge: 0:1 Hanna Siegmann (62.), 1:1 Josefine Stippel (75.), 1:2 Julia Krägelius (89.).  (RM)

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