Sander siegt, aber Flieden auch

Freude und Ernüchterung

Da kam Freude auf: Der SSV Sand feierte in Willingen einen glatten 3:0-Sieg. Hier wird Kapitän Tobias Oliev beglückwünscht, der das 2:0 erzielte. Archiv-Foto: Michl

Willingen. Trainer Peter Wefringhaus und seine Spieler machten ihr Versprechen wahr. Vor der vermeintlich schweren Auswärtsaufgabe am vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga beim SC Willingen hatten sie angekündigt, im Upland ein blauweißes Feuerwerk zu zünden.

Dies setzten sie auch in die Tat um. Denn als der souverän leitende Unparteiische Steffen Rabe von der SG Treisbach/Simtshausen/Aspe am Samstagnachmittag im Hoppecketalstadion den Schlusspfiff ertönen ließ, verließen die Sander hochverdient als 3:0 (0:0)-Sieger den Platz.

Dann aber begann das Warten in den Sander Reihen. Denn eine halbe Stunde später endete erst das Spiel von Buchonia Flieden in Hünfeld, wobei neun Minuten vor dem Ende zumindest in den Augen der Sander leichte Hoffnung aufblitzte. Denn da stand es in Hünfeld noch 2:2 und damit wäre die Wefringhaus-Elf neuer Tabellenführer. Doch Flieden erzielte in den Schlussminuten noch zwei Treffer und bleibt damit auf direkten Hessenligakurs. Wobei die Sander dieses Ziel ja in der Aufstiegsrelegation eintüten können. Endgültig abgewartet werden muss natürlich der letzte Saisonspieltag am kommenden Wochenende, wo Flieden Lehnerz II und Sand Neuhof empfangen.

Im Willinger Hoppecketal über nahmen die in Bestbesetzung aufgelaufenen Sander, auch Marcel Wippel war rechtzeitig wieder fit geworden, sofort das Kommando. Doch die Willinger „Betondefensive“ ließ vorerst keine nennenswerte SSV-Chance zu, wobei die Platzherren zu dem mit kleinen Nickelichkeiten immer wieder versuchten, den Sander Spielfluss ins Stocken zu bringen. Keine bösen Fouls, aber da einmal ein Halten, ein Schubser oder ein stehengelassenes Bein.

Gleiches Bild auch nach dem Seitenwechsel. Doch war es den Upländern bis dahin gelungen, gelungene Sander Strafraumszenen zu unterbinden, so konnten sie sich nun gegen die mit Vollgas angreifenden Gäste nur noch durch unfaire Mittel retten. Schiri Steffen Rabe blieb gar keine andere Wahl, als zwei Mal auf den Punkt zu zeigen. Diese Chance ließ sich natürlich „der Mann für solche Fälle“, Steffen Bernhardt (53., 63.) nicht nehmen. Dazwischen hatte Kapitän Tobias Oliev (59.) getroffen. Die Partie war damit entschieden. Ach ja. Willingen (88.) hatte auch eine Chance, die aber Torwart Johannes Schmeer vereitelte.

Sand: Schmeer - Garwardt (84., Wicke), Amert, Bräutigam, Itter (86., Schäfer), Moskaltschuk (46., Knigge), Guthof, St. Bernhardt, Wagner, Klitsch, Oliev. (zih)

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