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FSC Lohfelden feiert doppelte Herbstmeisterschaft

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Von: Horst Schmidt

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Torjäger Marvin Steube von der SG Ahnatal schoss bereits 16 Tore.
Torjäger der Herbstmeister unter sich: Toni Dombai (links, FSV Dörnberg, 9 Treffer), Marvin Steube © Schachtschneider

Auch Ahnatal mit zwei Teams vorn – Wolfsanger gut erholt.

Kassel – Die Hinrunde im heimischen Fußball ist fast abgeschlossen – und doch stehen die Teams weitgehend fest, die den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters zum Teil auch sehr überraschend errungen haben. Zwei Klubs sind sogar mit zwei Mannschaften vertreten. Wir stellen die Teams von der Verbandsliga bis runter in die Kreisliga C vor, denen dieser Erfolg gelungen ist.

Die Sensation

Nein, nicht Flieden, Hünfeld, Bad Soden, der CSC 03 Kassel oder der OSC Vellmar errangen in der Verbandsliga den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters: Der FSV Dörnberg um das Trainergespann Tobias Hake und Robert Franke setzte sich völlig überraschend bereits einen Spieltag vor Ende der Hinrunde die Krone auf.

Die Überflieger

Lediglich beim 2:2-Unentschieden bei Eintracht Baunatal ließ der Spitzenreiter der Gruppenliga 1, der FSV Wolfhagen, Punkte liegen. Die Mannschaft von Trainer Valentin Plavcic hat die Hinrunde mit einem sagenhaften Torverhältnis von 70:4 abgeschlossen. Mit 30 Toren ist Tjarde Bandowski zudem der erfolgreichste Schütze der Liga. Verfolger Nummer eins ist der letztjährige Herbstmeister Eintracht Baunatal. Nur dem Team um Trainer-Oldie Friedhelm Janusch ist zuzutrauen den Wolfhagern ein Bein zu stellen.

Ähnlich wie in Gruppe 1 der FSV Wolfhagen marschiert in Gruppe 2 der SV Reichensachsen einsam Richtung Meisterschaft. Das Team um Trainer Rafal Klajnszmit hat nur beim 0:1 gegen Zierenberg gepatzt, hat ein Torverhältnis von 62:4 und mit Jerome Kirschner (21 Tore) den erfolgreichsten Schützen in den Reihen. Erster Verfolger sind die Junglöwen von Hessen Kassel II um Trainer Christian Andrecht, die im vergangenen Jahr nach der Hinrunde an der Spitze standen.

Die Doppelpacker

In den Kreisligen wollen es zwei Klubs in diesem Jahr gleich doppelt wissen. In der A-Liga 1 setzte sich der FSC Lohfelden mit Trainer Sead Hadzic vor den Verfolgern Eintracht Baunatal II und dem letztjährigen Herbstmeister Landwehrhagen/Benterode durch. In der A-Liga 2 löste die SG Ahnatal den furios gestarteten SV Hermannia im Lauf der Hinrunde an der Spitze ab. Auch in dieser Liga sieht es eher nicht danach aus, als sollte ein weiteres Team noch in den Titelkampf eingreifen können. Ähnlich die Situation in den B-Ligen: In Gruppe 1 steht die Reserve des FSC Lohfelden vorn, Anadoluspor II und Landwehrhagen/Benterode II, stehen bei einem Schwächeln des Spitzenreiters bereit.

Der Erholte

In der Kreisoberliga Kassel ist es sicher keine Überraschung, dass Gruppenliga-Absteiger TSV Wolfsanger an der Spitze der Liga steht. Die Wölfe um Trainer Taylan Bilecen konnten ihren Kader nach dem Abstieg zusammenhalten und dürften nur schwer zu bremsen sein. Lediglich beim 2:2-Remis gegen Rengershausen fuhr das Team nicht die volle Punktzahl ein. Überraschend ist die TSG Wilhelmshöhe noch vor Rengershausen erster Verfolger. Vorjahresherbstmeister AFC Kassel wird in dieser Spielzeit wohl keine Rolle bei der Vergabe der Meisterschaft spielen.

Der Überraschte

Zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde in der Fußball-Kreisoberliga Hofgeismar/Wolfhagen sah alles nach einem Herbstmeister namens SV Espenau aus. Nach zwei Niederlagen in Folge stürzte die Mannschaft von Trainer Jaroslaw Chrupek aber noch auf den dritten Platz ab. Auch Verfolger Weidelsburg konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen. Da sagte dann völlig überraschend der TSV Deisel um Trainer Sven Dopatka herzlich Danke schön.

Der Fehlende

Die Hinrunde der Kreisliga C wird erst im kommenden Jahr ihren Abschluss finden. Beste Titelambitionen haben der neugegründete Kurdische FC und die Reserve von Dynamo Windrad. Bleibt die Tabellensituation auch am Ende der Spielzeit die Gleiche: Egal, es gibt zwei Direktaufsteiger. (Horst Schmidt)

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