Fußball-Kreisoberliga

FSG Bebra hat noch Luft nach oben

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Mehr Harmonie zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen . das schwebt Bebras Manuel Schmidt vor. 

Rang zwölf mit drei Punkten nach drei Spielen - das ist weniger, als man in den vergangenen Spielzeiten von der FSG Bebra gewohnt war.

Bebra – Am Sonntag hat das Team von Andelko Urosevic Gelegenheit, ab 15 Uhr auf der heimischen Biberkampfbahn gegen die SG Dittlofrod/Körnbach die maue Bilanz mit dem zweiten Saisonsieg aufzupolieren.

Bei den bisherigen drei Auftritten der FSG Bebra war stets was los auf dem Rasen. Es fielen reichlich Tore: einer 2:3-Niederlage zum Auftakt beim FSV Hohe Luft folgte ein 3:2-Erfolg beim SV Steinbach, ehe es zuletzt ein 3:5 bei der SG Wildeck gab.

Nach drei Auswärtspartien steht nun endlich das erste Heimspiel für Urosevics Elf an. Gast SG Dittlofrod/Körnbach muss sich sogar bis zum 30. August gedulden, ehe er sich zum ersten Mal seinem Publikum vorstellen darf. In Bebra tritt die Elf von Trainer Alin Cotan bereits zum fünften Mal auswärts an.

Nur beim 0:7 bei der SG Haunetal haben sich die Dittlofröder dabei eine Blöße gegeben. Den Punktgewinnen in Rasdorf (4:4) und Philippsthal (1:1) folgte zuletzt mit dem 2:1 bei Steinbach II der erste Dreier. Das ergibt fünf Punkte und Rang neun. Was heißt: Gewinnt Bebra, zieht es an Dittlofrod vorbei.

Das ist auch das Ziel von FSG-Coach Urosevic. „Ich habe nach drei Spielen mit sieben Punkten gerechnet, nicht mit drei. Das ist ein Misserfolg“ stellt er fest. Und: „Einige wichtige Spieler sind ausgefallen, trotzdem hätten wir mehr Punkte holen müssen.“ Verletzungsbedingt muss er weiterhin auf Jan-Luca Fischer, Nico Eichhorn, Levent Tabkin und Martin Silbermann verzichten.

Die SG Dittlofrod/Körnbach hält Andelko Urosevic für einen gefährlichen Gegner. „Man hatte die SG nach ihren Abgängen tiefer angesiedelt, aber diese Mannschaft ist robust und kämpferisch und will bei uns ihren nächsten Dreier holen. Da müssen wir aufpassen. Wir kassieren auch einfach zu viele Tore, obwohl wir mit Tomislav Labudovic einen Top-Abwehrmann bekommen haben“, “, stellt Bebras Coach fest.

Der Abwehr allein will Urosevic den Schwarzen Peter aber nicht zuschieben: „Das liegt auch an unseren Ballverlusten und individuellen Fehlern. Das müssen wir schon gegen Dittlorfrod abstellen. Wir müssen eine gute Einstellung zeigen und unsere spielerischen Vorteile ausnutzen.“

Auch Bebras erfahrenes Sturmass Manuel Schmidt sieht Steigerungsbedarf, vor allem in einer Hinsicht: „Abwehr, Mittelfeld und Angriff müssen besser harmonieren. Und der Ball muss besser nach vorne getragen werden.“ Das sei ein Prozess, der Zeit brauche.

„Die Mannschaft muss sich noch einspielen und finden, die Laufwege besser abstimmen. Dann werden wir uns spielerisch verbessern“, sagt Manuel Schmidt und wünscht sich, dass Martin Silbermann bald wieder mitwirken kann. Seine ordnende Hand fehle der FSG besonders.

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