Schwieriges Auswärtsspiel am Mittwoch

Verbandsliga Mitte: FC Ederbergland reist nach Bauerbach

Der Start des FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga Mitte ist in die Hose gegangen. Nun wartet beim Auswärtsspiel in Bauerbach am Mittwoch (19 Uhr) eine weitere schwierige Aufgabe bei einem Gegner, bei dem nach zwei 4:0-Erfolgen in Schwanheim und gegen Weyer die Laune bestens sein dürfte.

Kann er wieder spielen? Die Qualitäten von Lamin Kamara (links), hier in der Vorsaison gegen den Bauerbacher Devante Eryilmaz, werden beim FCE in der Offensive vermisst.

Allendorf. Auch für FCE-Trainer Achim Gleim sind die Vorzeichen vor der nächsten englischen Woche nicht die besten: „Für mich ist es ein Fehlstart, da ich außer in dem Gemündener Abstiegsjahr noch nie beide Auftaktspiele verloren habe. Wenn man bedenkt, dass wir am Wochenende nach Waldbrunn müssen und dann der VfB Marburg kommt, geht es aktuell darum, den Anschluss ans Mittelfeld zu halten.“

Gleim macht sich auch nichts vor, was das kommende Spiel angeht: „Bauerbach ist eine reine Kunstrasenmannschaft. So gesehen wäre ein Punkt für uns schön. Ein Punkt nach drei Spielen ist aber dennoch zu wenig.“

Personell freut sich Gleim, dass mit Wolfgang Klaus wieder eine Kraft für die Offensive zur Verfügung steht. Auch Lamin Kamara ist auf dem Weg der Besserung. „Mit ihm wird es einen Härtetest geben. Besteht er ihn, fährt er mit nach Bauerbach“, sagt Gleim, wohl wissend, dass seine Alternativen im Spiel nach vorn dünn gesät sind. So quälte sich Maximilian Muth mit einer alten Knöchelverletzung durch das Spiel gegen Kinzenbach. Ihn nimmt Gleim in Schutz: „Maxi kommt aus der Gruppenliga, Nico Wroblewski aus der Kreisoberliga, weitere Spieler direkt aus der A-Jugend. Alle sind auf einem guten Weg. Es ist aber vermessen zu glauben, die würden auf Anhieb die Liga rocken.“

Die erste Halbzeit gegen Kinzenbach ist das, was im Training geübt und das, was funktioniert hat. Hierauf will Gleim aufbauen. „Wenn ein Gegner so hoch steht, wie es Kinzenbach tat, muss der Ball auch mal lang gespielt werden. Man muss nicht jeden Angriff über mehrere Stationen machen.“ Flexibilität ist also im Spiel nach vorn gefordert. So waren die langen Bälle von Janis Wolff im ersten Spielabschnitt gegen Kinzenbach sehenswert, stellen aber für die Außen auf dem Bauerbacher Kunstrasen eine ganz neue Herausforderung dar.

In Bauerbach ist auch ein anderes Zweikampfverhalten gefordert, da die Marburger Vorstädter den one-touch-Fußball auf eigenem Gelände praktizieren. Hier gerät man schnell ins Hintertreffen, wenn man nur einen Meter vom Gegner entfernt steht. Dennoch verlässt Gleim der Mut nicht: „Ein Dreier wäre in unserer Situation wichtig. Aber es wird ein ganz schweres Spiel.“

Aufgepasst heißt es vor allem bei Ballverlusten. Hier sind die Bauerbacher schnell im Aufbau, wo sich besonders Außenstürmer Maximilian Wiessner (drei Tore gegen Weyer, zwei in Schwanheim) und Ballverteiler Robin Traut hervortun. (Wilfried Hartmann)

Rubriklistenbild: © Wilfried Hartmann

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