Fußball-Verbandsligist erwartet den SV Neuhof am Dienstag

Für Sand zählt nur ein Sieg

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Einsatz fraglich: Sands Verteidiger Robert Garwardt (links) zog sich ohne gegnerische Einwirkung am Sonntag eine Leistenverletzung zu und wird vermutlich heute nicht spielen können.

In einem Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga erwartet am heutigen Maifeiertag, 15 Uhr, der SSV Sand den SV Neuhof. Trainer Peter Wefringhaus und seine Spieler können es dabei drehen und wenden wie sie wollen.

Wollen sie nämlich weiter im Konzert um den Relegationsplatz Richtung Hessenliga mitspielen, dann müssen die zur Disposition stehenden drei Punkte auf der Sander Höhe bleiben. Durch die drei Heimniederlagen gegen Weidenhausen, Kaufungen und Hünfeld rutschten die Sander nämlich vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz ab, wobei der Rückstand zur Relegationsteilnahme jedoch nur drei Zähler entfernt ist.

Dort ist Lehnerz II angesiedelt. Die osthessische Hessenligareserve ist am Sonntag, 13. Mai, 15 Uhr, nächster Heimgegner der Sander, die am kommenden Wochenende spielfrei sind.

Neuhof, als Tabellenachter bar aller Sorgen, wird aber dennoch mit einer gehörigen Portion Ehrgeiz auflaufen.

Die Osthessen wollen sich für das Vorrundendebakel rehabilitieren. Da bekam die Bär-Elf nämlich von Wefringhaus und Co. mit sage und schreibe 1:8 Toren das Fell über die Ohren gezogen. Neben einem SV-Eigentor trafen da Pascal Itter, Viktor Moskaltscuk (2), Steffen Bernhardt, Jan-Philipp Schnidt, Maximilian Kraus und Florian Amert.

Moskaltschuk und Bernhardt fehlen weiterhin verletzungsbedingt, wobei diese beiden Personalien nicht die einzigen Sorgenfalten des SSV-Trainers sind.

Am vergangenen Wochenende mussten Lukas Knigge und Robert Garwardt früh verletzt das Feld verlassen.

Ob die beiden heute schon wieder einsatzbereit sind, dahinter setzt Peter Wefringhaus ein ganz dickes Fragezeichen.

Neuhof muss man mehr als nur Außenseiterchancen einräumen. Einmal legten sie am vergangenen Wochenende mit einem 6:0-Kantersieg gegen Eschwege eine gelungene Generalprobe hin, zum anderen haben sie mit Radek Görner (17) und Nikolcho Gorgier (13) zwei Vollblut-Topvollstrecker in ihren Reihen, die im Alleingang eine Partie entscheiden können. (zih)

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