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Gruppenligist TuSpo Mengeringhausen wird jünger

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Von: Gerhard Menkel

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Vorstellung der Neuen beim TuSpo Mengeringhausen – hinten von links: Co-Trainer Dominik Lüdtke, Marlon Paul, Trainer Patrick Gries, David Föll, Geschäftsführer Thomas Mertens; vorn von links: Lucas Wagner, Tom Sieslack und Felix Küthe.
Vorstellung der Neuen mit teils bekannten Größen beim TuSpo Mengeringhausen – hinten von links: Co-Trainer Dominik Lüdtke, Marlon Paul, Trainer Patrick Gries, David Föll, Geschäftsführer Thomas Mertens; vorn von links: Lucas Wagner, Tom Sieslack und Felix Küthe. Es fehlen Felix Piechulek und Philip Heine. Und eigentlich könnten hier auch noch Tim Sommer und Moritz Föll stehen. © bb

Der Tuspo Mengeringhausen hat am Freitagabend als letzter der Waldecker Fußball-Gruppenligisten seine Neuzugänge vorgestellt. Wobei: Das einzig wirklich neue Gesicht an der Hagenstraße ist das von Trainer Patrick Gries.

Mengeringhausen – Den Spielerkader der Grün-Weißen füllen bis jetzt ausschließlich eigene A-Junioren auf. Am Freitag stellten sich fünf A-Junioren des Jahrgangs 2004 vor, die bei den Senioren mittrainieren (aber in ihrer Altersklasse auch noch spielen sollen). Von ihnen ist Marlon Paul bereits Stammspieler im Gruppenliga-Team, auch Torwart Tom Sieslack sowie David Föll weisen bereits Einsätze in der ersten Mannschaft vor. Dazu kommen Lucas Wagner und Felix Küthe.

Endgültig ins Seniorenlager übergewechselt sind Tim Sommer sowie Keeper Moritz Föll, die in der Vorsaison ebenfalls schon fest zum Stammpersonal in der Gruppenliga zählten und nun keine Doppelbelastung mehr zu stemmen brauchen. Trainer Gries sieht in den jungen Talenten ein Pfund. Sie brächten bereits eine gewisse Reife mit, trauten sich viel zu und seien sehr wissbegierig. Aus der Jugend raus sind zudem Felix Piechulek und Philip Heine, die ebenfalls grundsätzlich das Zeug für die „Erste“ haben.

Viele erfolglose Gespräche mit Spielern geführt

Ganz die Hoffnung auf externe Verstärkung haben die Mengeringhäuser nicht aufgegeben – das Transferfenster ist schließlich noch offen für Spieler, die sich beim alten Verein abgemeldet haben. Bemüht habe man sich intensiv um neue Spieler, sagte Sparten-Geschäftsführer Thomas Mertens: „Wir haben seit dem 1. März zwischen 40 und 50 Gespräche geführt.“

Dass sie (noch) in keinen Transfer mündeten, hatte auch mit dem speziellen Mengeringhäuser Dilemma zu tun: Der TuSpo hatte erst am letzten Spieltag der alten Saison Gewissheit über seine Klassenzugehörigkeit – und sie datierte nach einer ungewöhnlich langen Spielzeit auf den 18. Juni.

Zusätzliche Kräfte wären nach den Abgängen von sechs Spielern, unter ihnen absolute Leistungsträger wie die Schwedes-Brüder (zum FSV Dörnberg) oder auch Denny Benndorf (Laufbahn beendet) hochwillkommen – zumal auch Tim Schade nach seinen gelegentlichen Einsätzen seine Fußballschuhe nicht mehr schnürt.

Positiv vermerkt Neu-Coach Gries die hohe Trainingsbeteiligung der Mengeringhäuser, die am 6. Juli in die Vorbereitung gestartet sind. „Es macht schon Spaß“, sagte er, „es sind immer mehr als 20 Spieler dabei.“

Wer spielt künftig in der Viererkette?

Einen Schwerpunkt der Trainingsarbeit sieht der Kasseler in der taktischen Schulung. Er verfolgt einen etwas anderen Ansatz als sein Vorgänger Andre Gutmann (zur SG Adorf/Vasbeck), und vor allem muss er die Viererkette umbauen. Nach dem Weggang von Philipp Schwedes ist das bärenstarke Innenverteidiger-Duo, das er mit Nico Müller bildete, gesprengt. „Darauf liegt das Hauptaugenmerk der verbleibenden drei Trainingswochen“, sagte Gries, dem als neuer Co-Trainer Dominik Lüdtke assistiert.

Anders als unter Gries’ Vorgänger hat der TuSpo wieder für den Kreispokal gemeldet. Einmal repräsentiere das Team damit den Verein nach außen, zum anderen bewerte er den Wettkampfcharakter höher als nur Test- oder Freundschaftsspiele zu bestreiten, sagte Gries. Als Trainingspartie steht beim TuSpo bisher ein Treffen mit dem VfL Kassel (Gruppenliga 2) am 31. Juli auf dem Plan.

Gries betonte, dass er sich an der Hagenstraße wohlfühlt. „Die Zusammenarbeit ist toll“, sagte er, „jeder packt mit an.“ Er habe einen „super Eindruck“ von seinem neuen Verein.

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