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SG Goddelsheim/ Münden stockt mit Arbeitssieg Punktekonto auf

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 Jannik Guntermann freut sich mit Philipp Rothe, Tim Fresen und Robin Pieper (von links)
Gratulanten und Torschütze: Jannik Guntermann freut sich mit Phlipp Rothe, Tim Fresen und Robin Pieper (von links) über seinen Treffer zum 1:0. © bb

Mit dem 2:1 (1:1)-Arbeitssieg über die SG Brunslar/Wolfershausen hat sich Gruppenligist SG Goddelsheim/Münden für erste von seinem Publikum verabschiedet. Ein Auswärtsspiel kommt noch.

Goddelsheim - Dank des Doppelpacks von Jannik Guntermann gehen die Lictenfelser mit wenigstens 27 Punkten in die Winterpause. Jens Fresen nahm den Erfolg gern. „Es war ein hart umkämpfter ,Dreier’ mit einer guten Einstellung meiner Mannschaft“, sagte der Trainer nach durchwachsenen Darbietungen.

Nach recht ereignisloser Anfangsviertelstunde kam die Führung der Gastgeber in der 20. Minute wie aus dem Nichts. Guntermann erkämpfte sich an der Mittellinie den Ball, ging auf der linken Seite auf und davon, ließ im Strafraum zwei Gegenspieler aussteigen und schlenzte den Ball aus schrägem Winkel ins Netz.

Beim Ausgleich reklamieren die Gastgeber ein Abseits

Danach musste Fresen früh auswechseln, denn Michael Kuhnhenne hatte sich verletzt, für ihn Niklas Göbel kam ins Spiel – und hatte bald vor der Linie einen gefährlichen Kopfball nach Eckstoß von Sven Hofmeister zu klären.

Die Gäste waren nach einer halben Stunde wesentlich präsenter und besser im Spiel. Als alle Beteiligten auf den Halbzeitpfiff warteten, gelang Fabian Tippel der Ausgleich (45. +3). Die Lichtenfelser hatten zuvor eine Abseitsstellung ausgemacht, das Schiedsrichtergespann nicht.

Im zweiten Abschnitt brachte Fresen den noch angeschlagenen Mirco Grosche für den ebenfalls verletzten Raoul Mitze. Grosche bekam auch gleich seine Chance, doch sein Schuss strich knapp am Tor vorbei. Eine Minute später klärte gegen ihn Gästekeeper Claas Beuscher im letzten Moment.

Fresen: Felix Vesper hat uns den Sieg gerettet

In der 76. Minute das 2:1: Ein Eckball wurde von mehreren Spielern leicht abgefälscht, am langen Pfosten stand Guntermann goldrichtig und köpfte ein. Gegen Ende wurde es noch einmal brenzlig für die Heimelf, denn die Gäste setzten alles auf eine Karte. „In dieser Phase hat uns Felix Vesper den Sieg gerettet“, lobte Jens Fresen seinen jungen Torwart.

Vesper klärte zunächst einen Freistoß von Kilian mit den Fingerspitzen zur Ecke (88.), dann parierte er zweimal spektakulär gegen Lorenz Gluth und Lukas Tippel aus kurzer Distanz (90. +1).

„Für mich wäre eine Punkteteilung gerechter gewesen, denn wir hatten mehrfach gute Chancen“, sagte Brunslar-Coach Daniel Döring, gratulierte den Siegern aber fair: „Sie haben toll gekämpft.“ (bb)

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