Fußball-Gruppenliga: Badestädter spielen nur 1:1 gegen FC Homberg

Erst Rückstand rüttelt SG Bad Wildungen auf

Hohes Bein: Waldemar Schubert (SG Bad Wildungen), links Steffen Keller vom FC Homberg.
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Hohes Bein: Waldemar Schubert (r.), hier im Duell gegen Steffen Keller, rettete den Wildungern mit seinem ersten Saisontor in der Gruppenliga einen Punkt gegen den FC Homberg.

Die Fußballer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein mussten bei einem schwachen Gruppenliga-Spiel mit einem 1:1 (0:0) gegen den FC Homberg zufrieden sein. Beide Mannschaften zeigten sich nicht von ihrer besten Seite.

Bad Wildungen – Sie benötigten vor allem in der ersten Halbzeit Hilfestellung im Aufbauspiel. Fehlpässe und andere Unkonzentriertheiten ließen zunächst kaum gute Spielzüge zu. Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber nach einer Viertelstunde. Stefan Jobst setzte sich auf der linken Seite bis zur Strafraumkante durch, passte quer zu Jan Kramer, dessen Schuss parierte Torwart Kevin Krahn. Jobst wiederholte in der 29. Minute diesen Laufweg, passte diesmal zu Waldemar Schubert, aber auch dessen Schuss ins kurze Eck ließ Krahn nicht passieren.

Die beste Tormöglichkeit im ersten Durchgang hatten allerdings die Gäste in der 35. Minute: Eine Flanke von Steffen Keller fand den Kopf von Fitim Islami, aber der Ball prallte vom Pfosten zurück ins Feld.

Nach dem Seiternwechsel wurde die Partie etwas ansehnlicher und die Homberger profitierten dann in 57. Minute von einem krassen Wildunger Abwehrfehler.

Eine flache Hereingabe sollte eigentlich kein Problem für die Defensive der Badestädter darstellen, aber der Ball rutschte durch und erreichte unverhofft Pascal Kehr, der keine Mühe hatte, aus zehn Meter zu vollenden. Doch spätestens dieser Rückstand rüttelte die Wildunger Mannschaft noch einmal auf. Sie erhöhte das Tempo, baute mehr Druck auf, erspielte sich zunächst aber keine klare Tormöglichkeit.

Die sprang aber bei einem Angriff in der 78. Minute heraus. Anskar Vogel bereitete sie mit einem Pass auf Waldemar Schubert vor. Der erhielt den Ball an der Strafraumkante und mit einem satten Flachschuss ins lange Ecke ließ der Wildunger Stürmer diesmal Torwart Krahn ins Leere fliegen.

Nun wollten die Badestädter mehr und sie drängten auf den „Dreier“. In der Nachspielzeit wäre diesen Ziel fast noch erreicht worden. Diesmal bereitete Schubert über die rechte Seite vor, flankte den Ball in den Rücken der Abwehr und der erreichte Florian Bruder, der den Ball aber nicht im Homberger Tor unterbrachte.

Nach dem Schlusspfiff traf man auf einen verärgerten Wildunger Trainer Jörg Schäfer, der eine Frage an sein Team richtete: „Warum müssen wir immer erst in Rückstand geraten, um unser Spiel zu finden?“ Seine Mannschaft mache außerdem zu viele einfache Fehler. So sei der individuelle Lapsus, der zum 0:1 geführt habe, ein Fehler, der in dieser Liga bei anderen Mannschaften sehr selten vorkomme. (mas)

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