Rückkehr für Schmeer und Cakmak

Fußball-Hessenliga: KSV Baunatal bei Spitzenreiter Fulda gefordert

Jubeln sie auch in Fulda? Während Baunatals Hüseyin Cakmak (rechts) vor dem Duell beim Spitzenreiter fit ist, ist der Einsatz seines Sturmpartners Sebastian Schmeer (links) fraglich. 
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Jubeln sie auch in Fulda? Während Baunatals Hüseyin Cakmak (rechts) vor dem Duell beim Spitzenreiter fit ist, ist der Einsatz seines Sturmpartners Sebastian Schmeer (links) fraglich. 

Sie sind beide Neuzugänge, spielen beim KSV Baunatal im Sturm und haben bisher neun der 15 Tore des Fußball-Hessenligisten erzielt. Sebastian Schmeer und Hüseyin Cakmak trugen außerdem beide schon mal das Trikot des Gegners am Samstag. Der KSV tritt ab 14 Uhr bei Spitzenreiter SG Barockstadt Fulda-Lehnerz an.

Im Pokalspiel am Mittwochabend beim FC Ederbergland war das Sturmduo nicht dabei. Schmeer hat sich im Heimspiel gegen Alzenau eine Zerrung zugezogen. „Auch für das Spiel in Fulda wird es für ihn eng“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe. Dafür ist Cakmak auf jeden Fall dabei, ihn hatte sein Coach im Hessenpokal geschont. Neben den Langzeitverletzten fallen in Fulda zudem Mounir Boukhoutta und Justin Wieczorek aus.

In der vergangenen Saison spielte Cakmak noch für die Barockstädter. Der 22-Jährige kam in der abgebrochenen Spielzeit in sechs der zwölf Partien zum Einsatz. „Da sind wir auch so durchmarschiert wie Fulda jetzt“, sagt Cakmak. Woran erinnert er sich besonders gern? „An die Mitspieler, es sind coole Jungs, es ist eine tolle Mannschaft.“ Und diese dominiert bisher die Hessenliga. Die ersten neun Partien gewann die SG, zuletzt kam sie aber etwas in Straucheln. Im Heimspiel gegen Stadtallendorf unterlag sie 0:3, in Fernwald spielten die Fuldaer 2:2. „Sie haben eine starke Mannschaft, aber mit Torjäger Dominik Rummel, Kapitän Patrick Schaaf und Leon Pomnitz fallen bei ihnen drei wichtige Spieler aus. Vielleicht ist das unsere Chance“, sagt Cakmak.

Während der 22-Jährige eine Saison für Fulda spielte, war Schmeer in 2016 ein halbes Jahr beim Vorgängerverein Borussia unter Vertrag, ehe er wieder zum KSV Hessen zurückkehrte. Obwohl der 34-Jährige in der aktuellen Spielzeit häufig verletzt oder angeschlagen war, brachte er es in sechs Ligapartien auf vier Tore. Nur Cakmak traf für die Baunataler in der Hessenliga einmal mehr.

KSV-Trainer Nebe war nach dem souveränen 4:1-Sieg in der zweiten Runde des Hessenpokals bei Ederbergland erleichtert: „Das hat uns Selbstvertrauen gegeben und ich hoffe, dass wir den Schwung mitnehmen.“ In der Liga warten die Baunataler schließlich seit vier Partien auf einen Sieg. Nach drei Niederlagen zeigten sie zuletzt gegen Alzenau große Moral. Nach starker zweiter Halbzeit verwandelte Cakmak in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum 2:2-Endstand. Jetzt wartet in Fulda aber eine noch höhere Hürde. „Für mich ist es klar die stärkste Mannschaft in der Liga“, sagt Nebe und fügt hinzu: „Aber wir werden in Fulda nicht in Ehrfurcht erstarren. Außerdem brauchen wir unbedingt Punkte.“

Ein besonderes Spiel wird es auf jeden Fall für Cakmak: „Ich freue mich auf das extrem schöne Stadion und die tollen Fans. Aber ich hoffe auch, dass ich meine alten Kollegen ärgern kann.“ (Manuel Kopp)

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