Nach enttäuschendem 1:1 gegen Neuhof

Der KSV Baunatal und die zwei Gesichter - Am Samstag geht es gegen Hadamar

Sah schon mal glücklicher aus: Baunatals Angreifer Manuel Pforr. 
+
Sah schon mal glücklicher aus: Baunatals Angreifer Manuel Pforr. 

Spätestens nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Neuhof richtet sich der Blick beim KSV Baunatal nach unten. Am Samstag reist der Fußball-Hessenligist nach Hadamar.

Der KSV Baunatal zeigt in dieser Saison zwei Gesichter. Sogar innerhalb eines Spiels. Die Leistungen des heimischen Fußball-Hessenligisten gleichen einer Sinuskurve. „Wir schaffen es einfach nicht, Konstanz in unser Spiel zu bringen“, sagt Manuel Pforr. 

Als Beispiel dient die Partie gegen Neuhof am vergangenen Spieltag: eine Hälfte sehr überzeugend, nach dem Wechsel nur noch enttäuschend. Logisch, dass der KSV am Samstag in Hadamar (14.30 Uhr) sein gutes Gesicht zeigen will.

Jetzt gilt es Punkte sammeln bis zur Winterpause

Klar ist aber auch, dass der Blick der Nordhessen spätestens nach dem 1:1 gegen den Tabellenvorletzten nach unten geht. „Wer es jetzt nicht begriffen hat, dem ist nicht zu helfen“, sagt Pforr. Die Parole des langjährigen Angreifers hört sich so an: Bis zur Winterpause noch genügend Punkte sammeln, um entspannter in die zweite Saisonhälfte starten zu können. „Ich habe keine Lust auf unruhige Weihnachten“, sagt der 30-Jährige.

Gründe für die schwankenden Auftritte zu finden, fällt dem Baunataler nicht leicht. Ein Erklärungsversuch klingt so: „Wir sind in dieser Saison nicht in der Lage, Rückschläge zu verarbeiten.“ Und wieder ist ein Blick auf das Neuhof-Spiel hilfreich. 

Zu Beginn habe sich alles gut angefühlt. Doch nach dem Gegentor sei das Spiel gekippt, da sei irgendetwas im Kopf passiert, sagt Pforr: „Plötzlich haben wir all das, was davor prima geklappt hat, nicht mehr auf die Reihe bekommen.“

KSV Baunatal macht auswärts eine bessere Figur

Das soll jetzt in Hadamar aber wieder funktionieren. Zumal der KSV auch im Hinblick auf Auswärts- und Heimspiele zwei Gesichter zeigt: „Eigentlich sollte es ja keinen Unterschied geben. Aber auf fremden Plätzen machen wir eine bessere Figur als zu Hause.“ Das Wichtigste sei, endlich mal zwei Halbzeiten so aufzutreten, „wie wir uns das vorstellen – und nicht bloß eine“. Daran hapere es im Grunde schon seit Saisonbeginn.

Allerdings wird die Reise nach Hadamar alles andere als eine Vergnügungsfahrt. Die Mittelhessen haben seit Ende September nicht mehr verloren. Darüber hinaus müssen sich die Baunataler auf einen extrem kleinen Kunstrasenplatz einstellen. 

Und die äußeren Bedingungen wie etwa die Kabinen seien nicht die besten, erklärt Pforr: „Das darf aber keine Rolle spielen. Solche Dinge müssen wir ausblenden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.