Fußball-Kreisoberliga: Lässt das Wetter Austragung zu?

Oberes Edertal empfängt Rennertehausen/Battenfeld zum Derby

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Szene aus dem Hinspiel: Tobias Lindenborn von der SG Oberes Edertal (links) ist vor Ronny Schäfer (Rennertehausen/B.) am Ball.

Reddighausen – Der Restrundenstart in die Fußball-Kreisoberliga Nord hat es aus heimischer Sicht in sich: Denn mit der Partie SG Oberes Edertal gegen SG Rennertehausen/Battenfeld, angesetzt für den kommenden Samstag, 15.30 Uhr, in Reddighausen, steht schon das zweite Kreisderby auf dem Plan.

Dabei droht dem Lokalhit eventuell das gleiche Schicksal wie dem Derby des vergangenen Wochenendes: Denn das  Duell zwischen Re/Ba und Röddenau musste aufgrund der schlechten Platzverhältnisse ausfallen. Und ob die Plätze sieben Tage später mit nassem Schmuddelwetter besser sind, das ist eben die Frage.

Das Hinspiel

Auf dem Rasenplatz in Battenfeld ging die Partie an einem Augustsonntag knapp aus. OE gewann vor 400 Zuschauern mit 3:2, allerdings scheiterte Marius Hirt von Re/Ba zwei Minuten vor Abpfiff noch mit einem Strafstoß an OE-Keeper Sebastian Wack, sonst hätte es 3:3 gestanden. „Da haben wir sicher glücklich gewonnen“, erinnert sich OE-Trainer Oliver Sprang.

„Sicher haben wir im Hinspiel Chancen liegen gelassen. Unter anderem den Elfmeter kurz vor Abpfiff vergeben“, blickt sein Kollege Andreas Schmalfuß von Re/Ba zurück und fügt an: „Nun haben wir was gutzumachen.“

Die Gastgebersicht

Mit dem 2:1-Auswärtssieg bei Abstiegskandidat SF/BG Marburg am vergangenen Sonntag war Oberes Edertal eines von acht Teams, die schon Spielpraxis sammeln durften. Den Vorteil sieht auch Trainer Sprang.

Insgesamt ist er zufrieden mit dem Auftaktsieg, „auch wenn wir Chancen, fast 1000-prozentige, haben liegen gelassen. Das war sehr fahrlässig; und darum ist es in der Schlussphase noch mal unnötig hektisch geworden“, sagt er. Dennoch stellt er seinem Team ein gutes Zeugnis aus: „Die Jungs haben das sehr, sehr gut gemacht.“

Etwa schon gewonnen sei damit das bevorstehende Derby aber keineswegs, schließlich gelten für solche Spiele – Vorsicht Phrase – trotzdem eigene Gesetze. „Re/Ba hat eine gute Mannschaft mit einer sehr starken Offensive“, lobt Sprang den Kreiskonkurrenten und die Arbeit seines Kollegen Schmalfuß. „Aber wir spielen zuhause, wir nehmen die Favoritenrolle an“, betont Sprang. Auf welche Spieler er verzichten muss, das wird sich erst im Abschlusstraining zeigen.

Die Gästesicht

Dass das Derby vergangene Woche gegen TSV Röddenau ausfiel, sieht Andreas Schmalfuß eher als Nachteil: „Wir wissen nicht, wo wir momentan stehen. OE dagegen hat schon gespielt und gewonnen.“

Überhaupt seien die Edertaler „favorisiert“, findet der Re/Ba-Coach, und falls das Derby zur Austragung komme, „wird das ein schwieriges Spiel, welches über den Kampf und den größeren Willen entschieden wird, aber sicher nicht über das spielerische Können beider Teams“. Welche Spieler ausfallen, das stand auch bei Re/Ba noch nicht fest.

Abzuwägen gelte es, ob auf dem frisch gemachten Platz in Reddighausen überhaupt gespielt werden könne. Bei Ausfall läuft nach Ansicht von Andreas Schmalfuß ein neuer Termin möglicherweise auf einen Mittwochabend hinaus, weil die Osterfeiertage ja möglichst freigehalten werden sollten. Sollte das Derby ausfallen, plant Re/Ba ein Testspiel, vielleicht auf Kunstrasen.   

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