2:2 gegen den FC Homberg

SG Bad Wildungen: Toni Duwe trifft zum Happy End

Kopfball eines Spielers, im Vordergrund zwei Gegen-, im Hintergrund ein Mitspieler.
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Ein „geiler Kopfball“, fand der Trainer: Toni Duwe köpft das 2:2, links die Homberger Yannik Walther und Hannes Seitz (verdeckt), hinten rechts Stefan Jobs.

Steffen Pehlkes Einstand hätte schlechter laufen können. Das 2:2 (1:1) gegen den FC Homberg war für den Coach und die SG Bad Wildungen/Friedrichstein eher ein Punktgewinn als ein Verlustgeschäft.

Bad Wildungen – Pehlke? Genau. Der langjährige Spieler, mittlerweile Co-Trainer, vertrat gemeinsam mit Carsten Laun Cheftrainer Jörg Schäfer (Urlaub) beim zweiten Remis der SG im zweiten Saisonspiel der Gruppenliga. „Ich bin zufrieden, wir können mit dem Punkt gut leben“, sagte Pehlke. Die Badestädter waren zweimal in Rückstand geraten und glichen zweimal aus. Ihr zweiter Treffer entsprang einem Willensakt, der erste einer glücklichen Fügung. Doch der Reihe nach.

Mit Norayr Jalilyan in der Startelf als einzige personelle Veränderung machten die Gastgeber gleich Betrieb. Der Elan verpuffte bald. Mangelnde Passsicherheit und viele verlorene Zweikämpfe brachten die SG in die Bredouille. Homberg war fixer auf den Außen, ballsicherer und zweikampfstärker.

Der erste gefährliche Abschluss der Gäste durch Arnold Gerber landete in der 12. Spielminute knapp neben dem Pfosten, der zweite saß. Johannes Süring verlor bedrängt den Ball, Nick Körber spurtete davon, und seine Flanke verwertete, na klar, Hannes Seitz zu seinem schon vierten Saisontor (17.).

Erst klärt Süring, dann Seibert

Eine Minute später hätte er fast ein fünftes folgen lassen, Süring klärte jedoch für Christian Seibert Seitz" Ball artistisch zur Ecke. Und in deren Folge partierte der Keeper den nächsten krachenden Versuch des FCH-Torjägers. Und die SG? Fand erstmals im Angriff statt, als Süring den Ball nach Jalilyans Freistoß nicht gut traf (23.).

Frontmann Waldemar Schubert kam in der 42. Minute zu seinem ersten Schuss aufs Tor, eine Minute später fiel der Ausgleich. Der Pass von Tim Krollpfeiffer ging an allen vorbei zum aufgerückten Verteidiger Kevin Wiesemann, der Torwart Jonas Viehmann mit seinem Schuss ins lange Eck verlud.

Der Pausenstand schmeichelte der Heimelf, doch nach Wiederbeginn steigerte sie sich. Sie stand jetzt höher, behauptete sich besser im Mann gegen Mann und verbreitete Torgefahr. Beim von Viehmann mühsam abgewehrten Freistoß von Stefan Jobs tanzte der Ball vor der Linie, beim Schuss von Tom Windhausen war der Keeper unten (53.).

Erneuter Rückstand unverdient

Überhaupt Windhausen. Er wurde zum besten Spieler im Wildunger Trikot. Seinen entscheidenden Auftritt hatte er nach der erneuten Homberger Führung. Sie fiel überraschend. Körber hatte von halblinks abgezogen, den von Seibert abgewehrten Ball verwertete Gerber locker (58.).

Die Gastgeber hauten sich weiter rein, stellten um, und gerade als sie im 3-5-2-System Risiko gingen, fiel der verdiente Ausgleich. Windhausens Flanke fand den eingewechselten Toni Duwe, der herrlich einen Kopfball ins von ihm aus rechte Toreck platzierte (82.). Der Punktgewinn war nicht in trockenen Tüchern, doch der eingewechselte Nico Brandt hämmerte den Ball aus vier Metern über den Wildunger Kasten (84.). Die Schlussoffensive der Gäste brachte viel Hektik, einen umstrittenen Freistoß und abgeblockte Schüsse. Dan Ende. Steffen Pehlke strahlte. „Die zweite Halbzeit“, sagte er, „fand ich gut.“

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