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SG Goddelsheim/ Münden fehlen vier Leistungsträger

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Daniel Döring, Trainer der SG Brunslar/Wolfershausen
Ob er sich warm anziehen muss? Daniel Döring, Trainer der SG Brunslar/Wolfershausen, coacht am Sonntag seine Mannschaft in Goddelsheim. © bb

Der TuSpo Mengeringhausen startet mit dem nächsten Date in Sachen Abstiegskampf in die Gruppenliga-Rückrunde. Ebenfalls zuhause spielt die SG Goddelsheim/Münden.

Korbach - Den Spieltag eröffnet der TSV/FC Korbach mit seinem Samstags-Gastspiel in Mengsberg. Der TSV Altenlotheim würde zu gern in Gudensberg punkten.

Goddelsheim/Münden - Brunslar/Wolfershausen (So., 14.30 Uhr, Goddelsheim - Hinspiel: 1.2). Seine Mannschaft wolle gegen den kommenden Gegner versuchen etwas „gut zu machen“, sagt Trainer Jens Fresen vor dem letzten Heimspiel des Jahres der Lichtenfelser. Das Wort bezieht sich auf das 1:2 im Hinspiel, Fresen erinnert es so: „Wir hatten in Brunslar Pech und sind auch ein Stückweit an unserem eigenen Unvermögen gescheitert. Das ist bei den Jungs noch präsent.“

Mehr noch geht es dem Übungsleiter darum, mit einem „Dreier“ das Punktekonto weiter aufzustocken, um einigermaßen fröhlich in die Winterpause zu gehen. Der Jahresabschluss in Wolfhagen steht am Sonntag darauf eher nicht unter Erfolgsverdacht.

„Letztes Jahr hatten wir nach der Hinrunde 21 Punkte und wir haben erlebt, dass es hinten raus noch mal eng wurde, deshalb haben wir uns auch vorgenommen, bis zum Winter so viel Punkte wie möglich zu holen“, sagt Fresen.

Die SG Brunslar ist eins der auswärtsstärksten Teams

Die Gäste verfolgen die gleichen Absichten. Brunslar/Wolfershausen ist als Rangsechster direkter Tabellennachbar ihres Gastgebers mit einem Zähler weniger auf dem Konto und würde bei Erfolg vorbeiziehen.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Döring sammelte 16 ihrer 23 Punkte auf den Plätzen der Gegner, die sie fünfmal als Gewinner und nur einmal als Verlierer verließ. „Das Spiel wird natürlich schwer“, betont Jens Fresen folgerichtig, auch weil eine Reihe wichtiger Spieler fehlen.

Allen voran Mirco Grosche und Fabian Thomas, die sich laut Fresen beim 1:0 über Schwalmstadt am vergangenen Samstag in Treysa, jeweils eine Zerrung zugezogen haben, sowie Eike Stracke und Kevin Vesper, die im Urlaub sind. Dazu kommt Daniel Butterweck. Er hoffe, dass Niklas Göbel nach einer Corona-Infektion wieder mitwirken könne.

So oder so weiß der Trainer: „Wir werden also wieder einiges umbauen müssen, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir reagieren können. Das haben wir uns erarbeitet“, sagt Fresen – auch wenn es ärgerlich sei, wenn Spieler fehlten.

Mengsberg – Korbach (Sa., 15 Uhr – 2:4). „Mir ist es lieber so als andersrum.“ Mit diesem Wort hat TSV/FC-Coach Uwe Tenbusch Mengsberg 5:0-Knaller über Gudensberg am Mittwoch bedacht. Will sagen: Vielleicht treten die Gastgeber morgen ein klein wenig satter an.

„Auf einem guten Weg“ (Trainer Ertac Caliskan) aber ist der Rangsiebte nach zehn Zählern aus den letzten fünf Spielern. Das hält Tenbusch nicht davon ab, der Winterpause am besten mit einem Sieg näher zu kommen. Der Aufsteiger sehnt sie nach einem „verrückten Fußballjahr“ herbei.

Am Engelhain muss Tenbusch erst mal die Aufgabe lösen, wie er sein Team taktisch aufstellen soll. Vor allem die Kette, denn Raphael Chirakakis (Zerrung) fehlt. Dazu Elias Mayer (Knie), der auf links auch nicht einfach zu ersetzen ist, sowie eventuell Henrik Plassmann. Dafür hofft Tenbusch auf David Will, der beim 1:1 gegen Edermünde mit Fußverletzung nur auf der Bank saß.

Mengeringhausen – Schauenburg (So., 14.30 Uhr – 5:2). Der TuSpo 15 Punkte, Schauenburg 13 – ein kurzer Blick auf die Tabelle genügt, um auch diese Partie unter Abstiegskampf einzusortieren. Die Gäste segeln mit weniger Rückenwind als ihr Gegner, sie gewannen zuletzt am 1. Oktober, da freilich mit 2:0 in Ziegenhain. Die Gastgeber bringen aktuell das 3:2 von Altenlotheim mit.

„Da sind ein paar Knoten gelöst worden“, sagt Trainer Patrick Gries. Imponiert habe ihm, wie einfach sein Team gespielt habe. „Das war 75 Minuten lang richtig gut.“ Nun erwarte er, „dass wir es gegen Schauenburg im letzten Heimspiel 2022 genauso machen. Natürlich wollen wir gewinnen.“

Nur: Seine Torchancen sollte der TuSpo besser nutzen als zuletzt. Das Hinspiel gegen den Aufsteiger erinnert Gries als gute Partie. Am Sonntag ist sein Kader voraussichtlich ohne Ausfall.

Gudensberg – Altenlotheim (So., 14:30 Uhr – 2:2). Mit einer 0:5-Pleite in Mengsberg endete die Sieben-Siege-Serie der FSG am Mittwoch abrupt. Zudem sah Nico Hillebrand „Gelb-Rot“, er ist am Sonntag gesperrt. Dennoch sagt Robin Wissemann: „In Gudensberg sind wir krasser Außenseiter.“

Das nehme seiner Mannschaft aber vielleicht ein wenig Druck. Er will an dem Punkt anknüpfen, an dem der TSV beim 2:3 gegen Mengeringhausen plötzlich befreit aufspielte und die Partie noch spannend machte.

Wissemann beschwört sein Team: „Wir müssen wieder die Grundtugenden auf den Platz bringen.“ Der Kader ist vermutlich der gleiche wie gegen den TuSpo plus Fabian Erber. (bb/mn)

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