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3:4 – Goddelsheim/ Münden in der 90. Minute ausgekontert

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Porträt Mirco Grosche
Drei Tore, die nicht reichten: Mirco Grosche. © Bauschmann

Bis zur 90. Minute war die SG Goddelsheim/Münden auf Unentschieden-Kurs. Dann quittierte sie bei der SG Brunslar/Wolfershausen den K.o.-Treffer zum 3:4 - und bleibt Gast im Abstiegskampf.

Brunslar - Das letzte der sieben Tore fiel sehr unglücklich gegen den Waldecker Gruppenligisten. Zunächst vergab Niklas Göbel völlig freistehend den möglichen Siegtreffer für die Lichtenfelser (82.), dann wurden diese in der Schlussminute nach eigener Ecke ausgekontert – 4:3 durch Marco Wollmann. „Das war ganz bitter“, fand SG-Vorstand Karl-Heinz Grosche mit Blick auf die 90 Minuten zuvor.

Die Leistung war nicht zu vergleichen mit dem schwachen Auftritt beim 1:3 in Lohre. Die Lichtenfelser hatten den frühen Rückstand durch Lukas Tippel per Kopfball nach einer Ecke (13.) gut weggesteckt. Sie erarbeiteten sich in der ausgeglichenen ersten Hälfte die klareren Chancen aus dem Spiel heraus, während Brunslar bei allen Standards gefährlich war.

Mirco Grosche dreht die Partie für Goddelsheim/Münden

Das 1:1 fiel ebenfalls durch Standard: Mirco Grosche, der vorher zweimal ein Tor verpasst hatte (17., 23.), verwandelte einen an ihm selbst verwirkten Strafstoß (27.). Philipp Rothe scheiterte an Keeper Clas Beuscher (32.), Steffen Butterweck setzte seinen Kopfball nach Flanke von Tim Fresen knapp drüber (41.). Es reichte aber zur nicht unverdienten Führung, als Grosche den Steckpass von Kevin Vesper veredelte (43.).

Nach dem Wechsel vergab Butterweck per Kopf eine weitere Großchance (51.), nun aber machte der Tabellenfünfte „mächtig Dampf“, wie Grosche sagte. Torwart Manuel Mitze bekam zu tun, den Lupfer von Wollmann entschärfte er (57.), beim Schuss von Mario Kilian in den Winkel war er machtlos (60.). Kaum zwei Minuten darauf drehte Wollmann die Partie sogar auf 3:2.

Langsam fand die Gästeelf von Trainer Jens Fresen zurück ins Spiel, sie wollte wenigstens einen Punkt. Der eingewechselte Benjamin Wendel verzog nach einem Konter hauchdünn (68.). Besser machte er es als Vorbereiter, sein tolles Zuspiel nutzte Grosche zu seinem dritten Treffer (76.). Dann der unglückliche Schlussakkord und Grosche seufzte: „Es war wirklich mehr drin, aber wir kriegen die Konstanz einfach nicht über 90 Minuten auf den Platz.“ (ni)

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