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SG Goddelsheim/ Münden verliert etwas unglücklich

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Von: Gerhard Menkel

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Florian Mitze (Goddelsheim/Münden) hat Augen nur für den Ball, der Wolfhager Levin Salzmann sucht auch Halt. Im  Hintergrund Michael Kuhnhenne (SG) und der zweifache Torschütze Timo Wiegand sowie SG-Torhüter Manuel Mitze.
Bein an Bein: Florian Mitze (Goddelsheim/Münden) hat Augen nur für den Ball, der Wolfhager Levin Salzmann sucht auch Halt. Im Hintergrund Michael Kuhnhenne (SG) und der zweifache Torschütze Timo Wiegand sowie SG-Torhüter Manuel Mitze. © bb

Es gibt auch Niederlagen, auf die man aufbauen kann. Das fand zumindest Jens Fresen, Trainer der SG Goddelsheim/Münden, nach dem punktlosen Saisonstart seiner Mannschaft gegen den FSV Wolfhagen.

Münden - „Die kämpferische Einstellung und der Einsatz haben gestimmt. Es war klar, dass Wolfhagen spielerische Vorteile hatte. Aber wir haben gut dagegen gehalten“, sagte Fresen nach dem 1:3 (0.0) des heimischen Gruppenligisten gegen einen der Titelfavoriten der Gruppe 1. . Er stellte sogar fest: „Wir hätten mit etwas Glück und Geschick sogar einen Punkt hierbehalten können.“

Die Schlüsselszene der Begegnung lag für Gastgeber und die überwiegende Mehrzahl der Zuschauer in der 84. Minute. Eine weite Flanke aus dem Mittelfeld drückte Philipp Rothe zum vermeintlichen 2:2 über die Linie.

Das Tor zum Ausgleich zählte nicht

Riesenjubel auf und neben dem Platz, Schiedsrichterin Carolin Lotz nahm Blickkontakt mit ihrem Assistent auf, der den Ball nicht hinter der Linie gesehen hatte.. Kein Treffer.

„Dann hätten wir ein völlig anderes Spiel in der Schlussphase erlebt und hätten wahrscheinlich nicht verloren“, sagte Fresen. Zudem hatte die SG das Pech, dass Daniel Butterweck, der eingewechselt werden sollte, kurzfristig beruflich abberufen wurde. 

Im ersten Abschnitt lieferten sich beide Teams eine spannende und umkämpfte Partie. Die spielerisch überlegenen Gäste besaßen zwar leichte Vorteile, die Lichtenfelser hielten mit viel Leidenschaft dagegen. Großen Anteil am torlosen Pausenstand hatten Michael Kuhnhenne und auch Steffen Butterweck, die beide eine bärenstarke Leistung ablieferten. „Michael ist momentan sehr gut drauf und trainiert auch fleißig“, erklärte Fresen.

Sekunden vor der Halbzeit wäre fast die Führung für Wolfhagen gefallen, doch ein Freistoß aus 18 Metern in zentraler Position von Timo Wiegand strich knapp über das Tor. Eine große Rettungsaktion vom SG-Keeper Manuel Mitze in der 46. Minute gegen Robert Garwardt leitete eine zweite Halbzeit ein, in der Wolfhagen immer überlegener spielte.

Das 1:0 durch Wiegand fiel fast folgerichtig, er musste eine Flanke von Malte Bandowski nur noch einschieben. Sechs Minuten später ein Handelfmeter aus der Rubrik „kann man pfeifen, muss man aber nicht“. Eike Stracke sprang nach einer Flanke der Ball an den angelegten Arm. Tjarde Bandowski ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen – 0:2.

In der Nachspielzeit die Entscheidung

In der 75. Minute reagierte Mitze im Tor glänzend, den Nachschuss von Wiegand konnte Stracke auf der Linie klären. In der 79. Minute dann neue Spannung in der Partie.: Eine Flanke von Kuhnhenne köpfte Philipp Rothe auf das Gästetor, Keeper Schmidt konnte noch abwehren, doch im Nachsetzen beförderte Rothe den Ball über die Linie.

Gästetrainer Valentin Plavcic, der über die gesamte Spielzeit hinweg lautstark dirigierte, forderte seine Elf auf, nicht nachzugeben: „Drei Punkte, drei Punkte, wir wollen gewinnen.“ Dieser Aufforderung kam seine Elf in der Nachspielzeit endgültig nach, als die Gastgeber alles in die Offensive warfen - Timo Wiegand machte mit seinem Kopfball zum 1:3-Endstand spät den Deckel drauf.  (bb)

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