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SG Goddelsheim/ Münden verliert unglücklich 0:1

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Edermündes Arne Schöfer (links) beim Kopfball gegen die Lichtenfelser Jannik Guntermann (Mitte) und Florian Mitze. Rechts Gästespieler Maximilian Just.
Drei in der Luft: Edermündes Arne Schöfer (links) beim Kopfball gegen die Lichtenfelser Jannik Guntermann (Mitte) und Florian Mitze. Rechts Gästespieler Maximilian Just. © Bauschmann

Keine Punkte für die SG Goddelsheim/Münden im Samstagsspiel der Gruppenliga: Nach drei Siegen am Stück unterlagen die Lichtenfelser unglücklich mit 0:1 (0:0) dem SC Edermünde.

Münden - „Diese Niederlage tut sehr weh“, gestand SG-Trainer Jens Fresen ein: „Diese Partie hatte keinen Sieger verdient.“ Tatsächlich kam das Spiel daher, wie es typisch für ein 0:0 ist. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, eher selten drangen sie gefährlich in den Strafraum des Gegners ein.

Die bis dahin sieglosen Gäste setzten vom Anpfiff weg auf Pressing bereits tief in der gegnerischen Hälfte. Das verhinderte nicht immer gute Vorstöße der Gastgeber. In der 8. Spielminute musste Gästekeeper Lasse Blochel außerhalb des Strafraums per Kopf klären, der Ball landete bei Florian Mitze, der sofort den Ball aus 25 Metern Richtung leeres Tor brachte, doch auf der Fünf-Meter-Linie sprang das Leder auf und übers Tor.

Blochel stand auch in der 28. Minute im Blickpunkt. Nach Foul an Jannik Guntermann trat Mirco Grosche aus 22 Metern zum Freistoß an, der Gästetorwart holte den Ball mit einer Glanzparade aus der rechten unteren Ecke. Und auch in der dritten Aktion der ersten Halbzeit war der Tormann Spielverderber: Mirco Grosche setzte nach einem tollen Solo aus dem Mittelfeld Florian Mitze ein, dessen Schuss aus halbrechter Position klärte Blochel mit Fußabwehr.

Viel Kampf, kaum Torchancen

Angesichts dieser Szenen überraschte Gästetrainer Kevin Schellberg mit dem Fazit, dass sein Team in dieser Phase einen Tick besser gewesen sei als die SG. Die Lichtenfelser hätten mit „zunehmender Spieldauer im zweiten Abschnitt“ mehr vom Spiel gehabt. Die echten Torchancen blieben allerdings auf beiden Seiten spärlich. Es wurde weiter von allen Akteuren um jeden Zentimeter Boden gekämpft.

„Meine Abwehr hat das richtig gut gemacht“, freute sich Schellberg für sein Team, das immerhin schon 15 Gegentreffer kassiert hat. Die alles entscheidende Szene folgte in der 84, Minute. Ausgangspunkt war ein Foul an Philipp Rothe im Mittelfeld, das Schiedsrichter Moritz Hämel nicht pfiff.

Fresen: Warum wird das Foul nicht geahndet?

„Das war ein klares Foul, warum das nicht geahndet wurde verstehe ich nicht“, ereiferte sich SG-Trainer Fresen und war mit dieser Einschätzung nicht allein auf dem Platz. Damit war der Weg frei für den schnellen Gästestürmer Stanislaw Trailing. Er zog auf und davon und spitzelte den Ball am herausstürzenden Keeper Manuel Mitze in die Maschen. (bb)

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