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Zweiter Willinger Heimsieg ein Muss

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Laurin Unzicker (vorn)
Als Jugendlicher beim TSV Korbach: Laurin Unzicker (vorn) ist inzwischen eine feste Größe beim SSV Sand. © Joachim Hofmeister

Sepp Herbergers zu Tode zitiertes Wort vom nächsten Spiel, das immer das schwerste ist, bringt, Phrase hin oder her, die kommende Verbandsliga-Partie des SC Willingen ganz gut auf den Punkt.

Willingen - Der Begegnung mit dem SSV Sand am Sonntag (15 Uhr) im Uplandstadion ist eines jener Fußball-Duelle, an denen sich hinterher womöglich ein Klassenerhalt mit festmachen lässt.„Ein wichtiges Spiel“, sagt Trainer Dardan Kodra ebenso sachlich wie pathosfrei.

Die Bad Emstaler sind 14. der Tabelle und haben elf Zähler eingespielt, zwei mehr als ihr Gastgeber. Dass sie nach elf fetten Spielzeiten, die sie nie schlechter als Platz acht abschlossen, nun gegen den Abstieg arbeiten, überrascht Kodra nicht weiter. „Sie durchleben einen ähnlichen Umbruch wie wir vor zweieinhalb Jahren.“

Der neue Cheftrainer Tobias Oliev übernahm einen Kader, dem eine Reihe von Leistungsträgern abhanden gekommen war, für die Antonio Bravo-Sanchez beispielhaft steht. Ob sich der SSV „gefühlt gefestigt“ hat, wie Kodra denkt, muss man sehen – das 2:0 über die SG Kleinalmerode zuletzt war der dritte Saisonsieg nach davor drei Niederlagen.

SCW-Trainer Kodra: Wir wollen und müssen gewinnen

Ex-Torjäger Oliev kehrte dafür erstmals in der Liga auf den Platz zurück – und erzielte prompt den zweiten Treffer. Auch die Routiniers Steffen Klitsch und Daniel Wagner, die sich eigentlich zur Reserve verabschiedet hatten, gehören längst wieder zur Mannschaft. Mit dieser Erfahrung verfüge der SSV über eine „schlagkräftige Truppe“, sagt Kodra und glaubt, dass Sand potenziell jeden Gegner in der Liga bezwingen kann.

In der vergangenen Saison gewann des SSV gegen den SCW beide Partien (3:1 und 4:2); eine dritte Pleite in Folge mag man sich in Willingen nicht vorstellen. „Wir wollen und müssen gewinnen“, sagt Kodra. Zumal das starke 2:2 zuletzt beim CSC 03 Kassel die Upländer in der Tabelle nicht nach vorn gebracht hat. Sollten sie die Leistung aus dieser Partie erneut abrufen, würde das die Aussichten auf den zweiten Heimsieg aber ungemein steigern. „Dann gewinnen wir“, sagt Kodra.

Dass sein Team in Kassel ganz spät seine 2:1-Führung noch verspielte, lag für Kodra an mehreren „kleineren Faktoren“. Einer hatte ganz sicher damit zu tun, dass nur zwei Spieler auf der Bank saßen und einige Akteure durchspielen mussten, obwohl sie stehend k.o. gewesen seien. Sein Kollege Lothar Alexi hatte da andere Möglichkeiten.

Am Sonntag stehen die Personalaktien besser. Anders als zuletzt sind Florian Heine, Justin Kesper und – wenn es optimal geht – auch Fynn Butterweck wieder im Kader. (Gerhard Menkel)

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