Was war da los?

Blutige Nase für Schiedsrichterassistent

Hart im Nehmen: Christof Günsch muss nach seinem Kopftreffer behandelt werden, brachte die Partie in Aalen aber noch zu Ende. Foto: imago

Reddighausen. Christof Günsch ist in der 2. Liga als Schiedrichterassistent unterwegs. Beim Spiel Aalen gegen Fürth hat er es ins Fernsehen geschafft - wenn auch nicht freiwillig.

Was war passiert? Bei einer Rettungsaktion des Fürther Abwehrspielers Stefan Thesker wird der Reddighäuser vom Ball voll im Gesicht getroffen - und holt sich dabei eine blutige Nase. „Ich habe den Ball nicht kommen sehen“, sagt Günsch der HNA, angesprochen auf die Situation. „Ich war mit den Augen noch bei der Aktion vorher. Fürths Stephan Schröck spielte Foul und es sollte eigentlich Freistoß geben“, erzählt der 28-Jährige. Um dies anzuzeigen blieb aber keine Zeit mehr für den Schiedrichterassistenten von Bibiana Steinhaus.

„Das war mein erster Kopftreffer, angeschossen wurde ich aber schon. Das passiert des öfteren mal“, so der Schiedsrichter. Nach kurzer Pause, in der Günsch durch die Aalener Betreuer behandelt wurde, konnte er die Partie ohne Probleme fortsetzen.

Da das Video schnell die Runde machte, habe es nach dem Spiel schon einige lustige Sprüche seiner Freunde und Schiedsrichterkollegen gegeben. „Damit musste man ja rechnen“, witzelt Günsch. Im Nachhinein sieht er die Szene locker. „Es war ja nur Nasenbluten und auch die Frotzeleien kann ich ertragen.“ (mp)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.