Sieg ist Pflicht

Türkgücü bittet Bad Soden zum Schlüsselspiel

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Mit breiter Brust: Türkgücüs Stürmer Enver Maslak hat sich zum Leistungsträger entwickelt.

Zum Abschluss der Heimspiel-Trilogie im Nordstadtstadion trifft der SV Türkgücü am Samstag ab 15.30 Uhr im Aufsteiger-Duell der Fußball-Verbandsliga auf die SG Bad Soden.

Ein Sieg ist für den SV Türkgücü Pflicht, ...

... weil damit der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze geringer wird. Neun Punkte hatte sich Türkgücü aus den drei hintereinander anstehenden Heimspielen gegen Körle, Willingen und nun morgen gegen Bad Soden erhofft. Mit dem 3:1-Erfolg gegen Körle gelang den Nordtstädtern auch ein Auftakt nach Maß. Auch gegen den SC Willingen stimmte die Leistung, trotzdem musste sich der SVT den cleveren Gästen 2:3 geschlagen geben. Umso größer ist nun der Druck für die Mannschaft um den gesperrten Trainer Hüseyin Üstün. Aber die Perspektive ist verlockend: Mit einem Sieg wäre der Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld hergestellt.

... weil damit das Selbstvertrauen des jungen Teams weiter anwächst. „Meine jungen Spieler geben in jedem Spiel alles, haben sich aber viel zu wenig für ihre guten Leistungen belohnt“, sagt Üstün, der seine Elf trotz der Abstiegsgefahr auf gutem Weg sieht. Nur beim 0:8-Debakel im Hinspiel bei Bad Soden war der SVT komplett überfordert. Selbst beim 0:5 beim CSC 03 sowie dem 1:6 in Sand bot die Mannschaft lange Paroli. Dass sich das Team auf einem guten Weg befindet, ist an der Weiterentwicklung einzelner Spieler festzumachen. So hat sich Lukas Perzel zum Stammtorwart gemausert, ist Kapitän Onur Böyükata in Abwesenheit von Yunus Ulas zum Chef im defensiven Mittelfeld geworden. Schließlich befindet sich Enver Maslak im stetigen Aufwind und trägt mit Toren dazu bei, dass die Hoffnung am Leben gehalten wird.

.. weil damit die Revanche gelingt. Im Hinspiel wurden die Kasseler vom Mitaufsteiger auseinandergenommen und kamen unter die Räder. Zuletzt mussten die Gäste eine bittere 2:3-Niederlage im Heimspiel gegen den OSC Vellmar einstecken. Sicher könnte eine gewisse Verunsicherung die Hoffnung auf einen Sieg der Gastgeber schüren. Foto: dieter schachtschneider

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