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TuSpo enttäuscht im Abstiegsduell auf ganzer Linie

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Adam Sek
Sein Treffer war zu wenig: Adam Sek erzielte sein erstes Saisontor für die TuSpo in der Gruppenliga. © bb

Der TuSpo Mengeringhausen steckt tief im Abstiegskampf der Gruppenliga Nach einer enttäuschenden Leistung unterlagen die Grün-Weißen verdient beim Letzten FC Homberg mit 1:3 (0:1).

Homberg - Die Partei wurde von den Verantwortlichen beider Vereine im Vorfeld als richtungsweisend bezeichnet – demnach müsste man sich nun an der Mengeringhäuser Hagenstraße große Sorgen machen. Drei Punkte aus den letzten acht Meisterschaftsspielen lassen den guten Saisonstart fast vergessen.

Hinter den Gründen für das schwache Auftreten der Gäste stehen einige Fragezeichen: War der Druck zu groß? Fehlte die Einstellung? Fehlt die nötige Qualität?

Trainer Gries: Alles vermissen lassen

„Ich möchte eigentlich gar nicht viel dazu sagen. Ich bin mehr als enttäuscht. Wir haben alles vermissen lassen, worauf es in so einem wichtigen Spiel ankommt. Homberg hat man angemerkt, dass sie unbedingt wollten“, war Trainer Patrick Gries nach dem Spiel schwer geknickt.

Obwohl Gries vor der Partie nochmals versucht hatte, seinen Spielern die Bedeutung des Spiels einzutrichtern, gelang den den Gästen nicht viel. Insbesondere die Defensive wirkte ungewohnt unsicher, aber die Gastgeber konnten daraus zunächst kein Kapital schlagen.

Den möglichen Führungstreffer vereitelte Verteidiger Dennis Jakob in der 25. Minute, als er den Ball von Nick Körber, der Keeper Moritz Föll bereits ausgespielt hatte, noch von der Linie grätschte.

TuSpo erspielt sich nur eine gute Torchance

Es dauerte bis zu 45. Minute bis Marvin Schmidt ein weiteres Geschenk der TuSpo-Abwehr annahm und zur Führung für die Gastgeber traf. Die einzige Möglichkeit der Gäste in Durchgang eins hatte Daniel Sinemus in der 36 Minute, als er einen Kopfball nach Ecke von Dominik Lüdtke an den Pfosten setzte.

Wer nach dem Seitenwechsel das Mengeringhäuser Aufbäumen erwartete, wurde bereits in der 49. Minute eines Anderen belehrt. Nach dem dritten Eckball in Folge köpfte Nico Brandt den Ball an den Pfosten, Lucas Manfred Unbehaun konnte den Abpraller ungehindert zum 2:0 einschieben.

Erst nach dem 0:3 beginnt sich Mengeringhausen zu wehren

In der Folgezeit versäumten es Nick Körber oder Marvin Schmidt, der es schaffte, seinen Kopfball neben das leere Tor zu platzieren, den Deckel frühzeitig draufzumachen. Dies gelang dann dem starken Nico Brandt in der 68. Minute. Nach einer schönen Kombination vollendete er einen Querpass von Körber zum 3:0, seinem vierten Saisontreffer.

Erst jetzt hatte man das Gefühl, der TuSpo wollte sich gegen das drohende Debakel wehren. Kevin Jäger sowie zweimal Giulian Braun versuchten es jeweils vergeblich aus der Distanz. Der Treffer für Mengeringhausen gelang dem eingewechselten Adam Sek in der 75. Minute. Sein erstes Gruppenligator in dieser Saison brachte jedoch nicht mehr den erhofften Aufschwung für die Gäste.

„Homberg hat verdient gewonnen. Herzlichen Glückwunsch“, gab sich Gries nach dem Spiel als fairer Verlierer. Einen weiteren Kommentar zu dem Spiel seiner Mannschaft ließ er sich jedoch nicht entlocken. (mri)

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