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TuSpo gewinnt zu zehnt beim TSV Besse

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Von: Gerhard Menkel

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Dennis Jakob  vom TuSpo Mengeringhausen (rechts) gegen Niklas Nowotny (TSV/FC Korbach)
Traf zur Entscheidung in Besse: Dennis Jakob (rechts) vollendete einen Konto zum 2:0 für den TuSpo. © Artur Worobiow

Zumindest für einen Tag steht der TuSpo Mengeringhausen auf Tabellenplatz drei der Gruppenliga 1. Mit dem 2:0 (0:0) beim TSV Besse holte die Mannschaft von Patrick Gries ihren zweiten Saisonerfolg und stockte auf sieben Zähler auf.

Besse - Die Freude bei Trainer und Mannschaft war gleichwohl gedämpft. Grund: die Gelb-Rote Karte gegen Giulian Braun in der 63. Spielminute. Schiedsrichter Niclas Höfer zeigte ihm zweimal innerhalb von zehn Minuten „Gelb“. Eine harte Entscheidung. Sie warf die Gäste nicht aus der Bahn, sie machten danach trotzdem mehr Betrieb als der Gegner.

Gries nannte den Sieg verdient. „Wir haben wenig zugelassen und selbst gute Möglichkeiten herausgespielt“, sagte er. Beide Mannschaften begannen abwartend - und die Gäste mit einer Überraschung: Rechts in der Viererkette verteidigte Denny Benndorf, der aus zeitlichen Gründen eigentlich nicht mehr spielen wollte. „Er hat schon noch Lust“, sagte Gries.

Yannic Weiß vertritt beim TuSpo Nico Müller

Den Job des Gelb-Rot-gesperrten Nico Müller in der Innenverteidigung hatte Gries an Yannic Weiß vergeben. Er habe in der Woche gut trainiert und gut gespielt. Die ersten Abschlüsse hatten Luca Lüther (6.,) Dennis Jakob (7.) und Braun (22.).

Die beste Gelegenheit besaß allerdings der TSV, nach einem Durcheinander in der TuSpo-Abwehr parierte Torwart Moritz Föll den Schuss von Valentin Best (30.) klasse. In der besten Besser Phase, der Viertelstunde vor der Halbzeit, lenkte Föll zudem einen Schuss von Dennis Globisch zur Ecke (42.). Die Kopfbälle von Leroy Bawuah (41., 44.) flogen jeweils am Kasten vorbei.

Den besseren Start in Halbzeit zwei legte der TuSpo hin. Marlon Paul köpfte das Zuspiel Brauns knapp vorbei (46.), beim satten Ball von Tim Sommer war ein Besser Abwehrbein im Weg.(59.).

Mengeringhäuser Führung durch sehr unglückliches Eigentor

Die Führung der Gäste vier Minuten nach Brauns Hinausstellung fiel dann glücklich. Besses Schlussmann Sebastian Finke wehrte den Schuss von Max Jakobschak nach vorn ab, der Ball prallte Verteidiger Globisch (nicht Kapitän Huy; Angaben korrigiert) ans Schienbein und sprang über die Linie. Eigentor Marke super-unglücklich.

Die Gäste zogen nun die Partie an sich. Sie hatten mehr Ballbesitz, gewannen mehr Zweikämpfe, dazu konnten sie konditionell zulegen, während die Gastgeber nachließen. Lüther hätte beinahe ein schnelles 2:0 nachgelegt, aber Keeper Finke hielt stark (69.). Lüther probierte es noch zweimal mit Schüsse aus der Distanz, dann müsste Föll noch einmal den Schuss von Huy parieren (85.)

Die Entscheidung fiel drei Minuten später. Dennis Jakob vollendete einen Konter, den er zusammen mit Tim Sommer gefahren hatte, kühl gegen einen frustrierten Aufsteiger. Der „Dreier“ stand felsenfest, und Gries lobte die Seinen: „Die Jungs haben die Wichtigkeit des Spiels super angenommen.“

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